Infos zu Capote (2005)
November 1959 in Kansas. Eine wohlhabende Farmerfamilie, Vater, Mutter, Tochter und Sohn, werden ermordet in ihrem Haus aufgefunden. Sie wurden regelrecht exekutiert. Der Schriftsteller Truman Capote (Philip Seymour Hoffman) liest in der Zeitung von dem Vorfall und fährt zusammen mit seiner Kollegin Nelle Harper (Catherine Keener) nach Kansas um für einen möglichen Artikel Hintergrundmaterial zu sammeln. Noch sind die Mörder nicht gefasst und der kleine Ort hat sich mit dem schrecklichen Ereignis nicht abgefunden.
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Unsere Kritiken
Bilder zum Film
Film-Infos
Drehort: USA 2005
Genres: Biografie, Drama
Laufzeit: 98 Minuten
Kinostart: 02.03.2006
Verleih: Buena Vista International
Regie: Bennett Miller
Drehbuch: Gerald Clarke (Buch), Dan Futterman
Musik: Mychael Danna
Darsteller: Philip Seymour Hoffman, Catherine Keener, Clifton Collins Junior, Chris Cooper, Bruce Greenwood, Bob Balaban, Amy Ryan, Mark Pellegrino, Allie Mickelson, Marshall Bell, Araby Lockhart, R.D. Reid, Rob McLaughlin, Harry Nelken, Kerr Hewitt, John MacLaren
The Internet Movie database (IMDb)
Kommentare zum Film
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19 Kommentare
Schon mal zum Voraus: Die 5 Sterne verdient der Film grösstenteils wegen Philip Seymour Hoffman (6 Sterne dafür), der Film verdient etwas über 4. Spoiler zum Lesen Text markieren
[Editiert von El Chupanebrey am 2007-11-24 12:01:40] |
Der hat ja eine Wandlungsfähigkeit, dieser Philip Seymour Hoffman. Wirklich ein Schauspieler wie ein Kamäleon, das sich hervorragend anpassen kann und uns auch während des Films glauben lässt, dass wir hier Capote selbst sehen. Die Note "sehr gut" passt nicht zu Hoffman, er ist schlichtwegs grandios. Oscar Hoch Drei für ihn! Jetzt versucht Guy Pearce ihn in "Factory Girl" schon zu imitieren. Peinlich. |
Ich ging total unbelastet in den Film, da ich nur wusste das Capote (sehr gut gespielt von Mr. Hoffmann) ein Schriftsteller / Reporter war. Jedoch konnte mich der Film überhaupt nicht überzeugen. Zu Flach und zu lang war die Geschichte, da konnten auch die Bilder und einwandfrei tristesten gespielten Szenen nichts ändern. |
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Hoffe der kommt bald und überhaupt in unsere Kinos... |








Wahrscheinlich wars der hier.
http://outnow.ch/Media/Img/2005/WuJi/
Klön nur noch ein bisschen rum, dann schreibt Kollege th vielleicht bald die Review dazu.

Der Film ist ja wohl sensationell aber nicht ganz so gut wie Philip Seymour Hoffmans Leistung an-und-für-sich. Mit dieser Glanzleistung hat er den Oscar redlich verdient. Und obwohl er all seine Schauspielerkollegen an die Wand spielt, leisteten auch diese sehr gute Arbeit.
Habe da noch ne Frage:
Ich habe den Film am Montag den 13. März im Kino Capitol in Luzern gesehen. Und in der Vorschau auf kommende Highlights lief ein Trailer eines asiatischen Films. War so im Stiel von "Hero" und "Crouching Tiger Hidden Dragon". Doch leider habe ich den Namen dieses Streifens wieder vergessen. Kennt den jemanden, hat sich jemanden den Namen dieses viel versprechenden Films gemerkt?
Ich danke für eure Hinweise
Ach, Ghost_Dog, gib es zu, der Film war zu lang wegen der Schwulenszenen. Du magst einfach keine Schwulen! Wahrscheinlich mochtest du Brokeback Mountain aus demselben Grund nicht...
[Editiert von Ghost_Cat am 2006-03-14 13:03:04]
Guter Film!
[Editiert von studi am 2006-03-14 08:54:27]
wirklich n guter film. die charakterstudie ist gelungen, man nimmt ihm die innere zerrissenheit ab. leider hat der film einige längen!
die performance ist wirklich tadellos.
naja, der verzicht der filmmusik, darüber kann man sich streiten.
Kann mich der Meinung von lafrecciablu und papp nur anschliessen. Was mich auch tief beeindruckt hat, ist diese Schlichtheit der Bilder und der Verzicht auf gefühlsduselige Filmmusik. Obwohl der Film einige Längen hat, sind es gerade diese Längen die diesen Film ausmachen.
Alles in allem ein Juwel der Menschlichkeit.
@papp
danke für diesen bericht! ein grund mehr, den film zu mögen ;-)
Capotes Stimme
von Holger Kreitling
Über Truman Capotes Auftreten ist viel gelästert worden. Anaïs Nin schreibt: " ... der mir die weicheste und knochenloseste Hand entgegenstreckte, die ich je angefasst hatte und die sich wie das Patschhändchen eines Kindes in die meine schmiegte". Der meiste Spott galt Capotes eigentümlicher Fistelstimme. Norman Mailer: "Eine Stimme, um New York aufs Ohr zu schlagen." Tennessee Williams: "Klein-Truman hat eine Stimme, so hoch, dass nur eine Fledermaus sie orten kann!" Harold Robbins: "Es wäre schon in Ordnung, wenn er nur den Finger aus dem Mund nehmen wollte." John Malcom Brinnings: "Seine Stimme, seltsam und hoch, war reich an spassigen Resonanzen, die ihre eigene Tonleiter umspannten: Lerchentriller, und wenn er lachte oder brummte, ein Hafensirenenbass." Seymour Hoffmans Imitation dieser Tonlage ist beeindruckend
quelle: die welt
ich weiss zwar nicht wie der richtige capote sprach und gestikulierte, aber die darstellung von hoffman ist einfach grandios. ich nehme an, dass kommt dem original ziemlich nahe. Den Oscar gönn ich ihm auf jeden fall, schon wegen seinen frueheren rollen, eine angebrachte wuerdigung.
dieser film zeichnet ein zwiespältiges bild dieses schriftstellers, wie in der kritik schon steht, weder glorifizierend noch niedermachend. hinter all dem affektierten gehabe steckt letzten endes genauso ein mensch wie jeder andere. ein leiser film, der unglaublich fesselt, mit feinen nuancen und genialen schauspielern.
läuft am 2. März an, laut Programm
läuft der film bereits in ch ?
Abspann ist wahrscheinlich das falsche Wort, es wird einfach in ein paar Zeilen erklärt was aus ihm nach In cold Blood wurde und vor allem warum. Ich finde einfach, dass das nicht so ganz gepasst hat und man den Film getrost für sich selbst sprechen lassen könnte, aber was schlimmes ist es nicht.
was is denn das problem am abspann?