Capote (2005)

Nicht alkoholfreier Film!

November 1959 in Kansas. Eine wohlhabende Farmerfamilie, Vater, Mutter, Tochter und Sohn, werden ermordet in ihrem Haus aufgefunden. Sie wurden regelrecht exekutiert. Der Schriftsteller Truman Capote (Philip Seymour Hoffman) liest in der Zeitung von dem Vorfall und fährt zusammen mit seiner Kollegin Nelle Harper (Catherine Keener) nach Kansas um für einen möglichen Artikel Hintergrundmaterial zu sammeln. Noch sind die Mörder nicht gefasst und der kleine Ort hat sich mit dem schrecklichen Ereignis nicht abgefunden.


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Film-Informationen

Französischer Titel: Truman Capote

Drehorte: USA, Kanada 2005
Genres: Biografie, Crime, Drama
Laufzeit: 114 Minuten

Kinostart: 02.03.2006
Verleih: Walt Disney Studios Schweiz

Regie: Bennett Miller
Drehbuch: Dan Futterman, Gerald Clarke (Buch)
Musik: Mychael Danna

Darsteller: Allie Mickelson, Kelci Stephenson, Philip Seymour Hoffman, Craig Archibald, Bronwen Coleman, Kate Shindle, David Wilson Barnes, Michael J. Burg, Catherine Keener, Kwesi Ameyaw, Andrew Farago, Ken Krotowich, Chris Cooper, R.D. Reid, Rob McLaughlin, Harry Nelken, Jon Ted Wynne, Jonathan Barrett, Christopher Read, Edward Sutton

» The Internet Movie database (IMDb)


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19 Kommentare

Schon mal zum Voraus: Die 5 Sterne verdient der Film grösstenteils wegen Philip Seymour Hoffman (6 Sterne dafür), der Film verdient etwas über 4.
Das Drehbuch fand ich grandios, vor allem die Dialoge zwischen Perry und Capote waren spannend gemacht. Minuspunkte gibts dafür, dass der Film einige Fragen offen lässt, zum Beispiel:

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Perry erzählt Capote, dass er Clutter die Kehle aufgeschnitten hätte, doch warum er das gemacht hat, wird, soweit ich mich erinnere, nie erklärt. Ist vor allem seltsam weil Perry zuvor Clutter als "netten, liebenswerten Mann" geschildert hat.


Neben Hoffman sehen die anderen Schauspieler zwar eher blass aus (Chris Cooper gefiel mir aber gut), aber niemand ist wirklich schlecht.
Fazit: Capote ist ein ruhiger, besonnener Film, den man sich in aller Ruhe anschauen muss, um ihn wirklich zu geniessen. Auf keinen Fall sollte man sich eine Szene mit Philip Seymour Hoffman entgehen lassen (Der ewige Nebendarsteller schlägt zurück!), er ist Truman Capote mit jeder exzentrischen Neigung.

[Editiert von El Chupanebrey am 2007-11-24 12:01:40]

Der hat ja eine Wandlungsfähigkeit, dieser Philip Seymour Hoffman. Wirklich ein Schauspieler wie ein Kamäleon, das sich hervorragend anpassen kann und uns auch während des Films glauben lässt, dass wir hier Capote selbst sehen. Die Note "sehr gut" passt nicht zu Hoffman, er ist schlichtwegs grandios. Oscar Hoch Drei für ihn! Jetzt versucht Guy Pearce ihn in "Factory Girl" schon zu imitieren. Peinlich.

Ich ging total unbelastet in den Film, da ich nur wusste das Capote (sehr gut gespielt von Mr. Hoffmann) ein Schriftsteller / Reporter war. Jedoch konnte mich der Film überhaupt nicht überzeugen. Zu Flach und zu lang war die Geschichte, da konnten auch die Bilder und einwandfrei tristesten gespielten Szenen nichts ändern.

» Filmkritik: Wer ist hier kaltblütiger?


Ja genau der wars. Vielen dank! :)

Hoffe der kommt bald und überhaupt in unsere Kinos...