The Whole Ten Yards (2004)
Keine halben Sachen 2 - jetzt erst recht!
The Whole Ten Yards (2004) Keine halben Sachen 2 - jetzt erst recht!
Oder: Ein bisschen weiter geht immer.
Seit dem ersten Aufeinandertreffen von Zahnarzt Nicholas "Oz" Oseransky (Matthew Perry) mit seinem damaligen Nachbarn, dem Profikiller Jimmy "the Tulip" Tudeski (Bruce Willis) und dem gemeinsamen Abenteuer gegen die ungarische Mafia ist ein Zeitchen vergangen. Oz hat sich zum Sicherheitsfanatiker entwickelt und der Killer lebt irgendwo in Mexiko, züchtet Hühner, putzt das Haus, dekoriert und kocht mit Leidenschaft. Seine Ehe mit der knallharten Scharfschützin Jill (Amanda Peet), die noch nie was getroffen hat, leidet unter Störungen im Schlafzimmer. Jimmys Tulpe ist am verwelken und das bringt Jill dazu, heimliche Gespräche mit Oz zu führen.
Als der ungarische Mafiaboss Lazlo Gogolak (Kevin Pollack), seines Zeichens der Vater des im ersten Teil erschossenen Yanni Gogolack, aus dem Gefängnis entlassen wird, sinnt er auf Rache an der Tulpe. Doch wie kriegt man raus, wo sich dieser aufhält? Genau, in dem man die Frau des Zahnarztes, Cynthia (Natasha Henstridge) entführt. Und so wird's auch gemacht. Cynthia, ihres Zeichens auch noch Ex-Frau der Tulpe, ist also aus dem Rennen. Oz, darüber sehr erschrocken, nimmt Kontakt mit Jimmy der Tulpe auf. Und voila, schon stehen die Ungarn da und die Jagd kann beginnen.
Um sich einen personellen Gleichstand zu verschaffen, entführt man einen leicht debilen Sohn des ungarischen Chefs und versucht so, die beiden Geiseln gegeneinander auszutauschen. Als die ungarische Geisel aber erschossen wird, scheint eine Lösung in weite Ferne zu rücken.
Und wenn das noch nicht alles wäre, werden fleissig eheliche Probleme diskutiert, Kindersegen verkündet, Samenqualitäten geprüft, Scharfschützinnen herausgefordert oder dumme Mafiosi über den Haufen geschossen. Doch damit hat man Cynthia noch nicht befreit. Und ein grosses Geheimnis wartet auch noch auf unser ungleiches Duo....
Kinofilm-Rating
Unbedingt vorher The Whole Nine Yards schauen! Wenn man mit dem nichts anfangen kann, wird es beim Folgefilm kaum anders sein. Wenn man aber dem Zusammenspiel von Willis und Perry etwas abgewinnen kann und bei Szenen wie jener mit dem Bierwurf auf dem Boot einfach immer wieder Lachen kann, dann wird man auch am zweiten Teil seinen Spass haben.
Natasha Henstridge und Amanda Peet stehen im Gegensatz zum ersten Teil etwas weniger im Rampenlicht, dennoch wäre dieses Sequel ohne die beiden kaum denkbar. Es sind jedoch klar die bekannteren Stars aus Friends (Perry) und Blockbustern wie der Die Hard-Trilogie (Willis), die den Film ausmachen. Die Chemie zwischen den beiden mag nicht für jeden stimmen, ich find sie jedoch toll.
Stand bei The Whole Nine Yards noch das nicht alltägliche Zusammentreffen von Zahnarzt und Profikiller und des letzteren düstere Geschichte im Mittelpunkt, geht es im 2. Teil um Freundschaft, Beziehungen und Familie unter aussergewöhnlichen Bedingungen. Ausserdem setzen die 4 auch noch ihre kriminellen Machenschaften fort und rauben einem Mafiaboss viel Geld, aber das scheint auch nebenbei zu gehen.
Die Story ist witzig, nicht hoch komplex, aber auch nicht völlig absehbar. Ein, zwei Überraschungen werden doch geboten. Das Ganze wird von einem coolen Soundtrack unterstützt. Den Humor zeichnen nicht Riesenbrüller à la Shrek/Shrek 2 aus, sondern eine lockere Grundstimmung mit vielen komischen Situationen. Lachen sollte also möglich sein. Wer etwas mit dieser Art von Humor anfangen kann, darf sich auf mehr als 1.5 Stunden gute Unterhaltung freuen.
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3.3 Sterne (44 Bewertungen) | 2 Kommentare



