Infos zu Vollenweider - Die Geschichte eines Mörders (2004)
Der Film erzählt die Geschichte von Hans Vollenweider, geboren 1908, hingerichtet am 18. Oktober 1940 mit der Guillotine in der Werkstatt der Strafanstalt. Der junge Vollenweider gilt als Einzelgänger. Er verliert eine gut bezahlte Stelle als Kaufmann im Gefolge der Wirtschaftskrise. 1934 kommt er erstmals mit dem Gesetz in Konflikt und wird psychiatrisch untersucht. Ein Jahr später misslingt ein Banküberfall für den er zweieinhalb Jahre ins Gefängnis muss. Als nicht rehabilitationsfähig eingestuft wird Vollenweider für weitere drei Jahre verwahrt.
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Am 4. Juni 1939 flüchtet Vollenweider aus der Arbeitskolonie Ringwil, in die er wegen guter Führung versetzt worden ist. In den folgenden Tagen plant er das Verbrechen, um sich eine neue Identität zu verschaffen: er sucht per Inserat einen Chauffeur, wählt unter den Bewerbern Herrmann Zwyssig aus und erschiesst diesen in der Nacht des 15. Juni auf der Fahrt Richtung Luzern. Fünf Tage später überfällt er den Zürcher Postboten Emil Stoll und erschiesst ihn, weil dieser ihm die Geldbörse nicht aushändigen will.

Im obwaldnischen Sachseln erhält er schliesslich eine Stelle als Portier im Hotel ‘Engel'. Da Vollenweider der Zürcher Wäscherei, die von ihm ein blutverschmiertes Hemd in Auftrag genommen hat, seinen neuen Wohnort mitteilt, wird die Zürcher Polizei auf ihn aufmerksam. Sie informiert am Abend des 23. Juni Alois von Moos, den Sachsler Dorfpolizisten. Dieser versucht im Verlauf einer Personenkontrolle Vollenweider zu verhaften, der im Handgemenge den Polizisten tödlich verletzt, jedoch vom Wirt des Hotels und weiteren Gästen überwältigt werden kann.
Text: Frenetic
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Film-Infos
Drehort: Schweiz 2004
Genre: Dokumentation
Kinostart: 14.10.2004
Verleih: Frenetic Films
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