Taking Lives (2004)

Taking Lives (2004)

Oder: Brustaction by Mrs. Jolie

Taking Lives

Komm, zeig mal her....

Ein Killer geht um in Montreal. Und zwar kein "normaler" Mörder, sondern ein ganz gewitzter. Er stiehlt die Identität seiner Opfer und lebt unter deren Namen weiter. Die kanadische Polizei ist ratlos und so macht man, was man in solchen Situationen immer macht. Man holt Verstärkung aus den USA.

Special Agent Illeana Scott (Angelina Jolie) soll es sein, die den Polizisten in Kanada unter die Arme greifen soll. Sie ist ein Profiler des FBI und hat sich noch nie auf die üblichen Methoden verlassen, sondern ist immer ihre eigenen, speziellen Wege gegangen. Und sie ist so gut, dass es meist nicht viele Hinweise braucht, bis Frölein Scott den Fall im Griff hat. Zu ihrer Überraschung scheint dieser Killer aber hartnäckiger zu sein, als andere.

Taking Lives

Dem könnt ich meine Brüste zeigen, der sagt nichts mehr...

Zwar hat man einen Zeugen (Ethan Hawke) gefunden, der den Killer bei seiner letzten Tat beobachtet haben soll, doch dieser will sich nicht ohne weiteres als Köder zur Verfügung stellen. Er hilft, in dem er zum Beispiel ein Phantombild des Täters erstellen kann, ist aber gleichzeitig auch das potenzielle nächste Opfer des Mörders.

Illeana Scott, die Ermittlerin und John Costa, der Hauptzeuge, kommen sich näher und die schöne Detektivin scheint von ihrem Grundsatz abzukommen, immer alleine zu arbeiten. Sie wirft sich in eine Affäre mit dem Zeugen, ohne zu wissen, dass sie der gesuchte Verbrecher schon lange im Visier hat.....


DVD-Rating

Aaalso, die Angelina, die hat ja wirklich 2 schön grosse Brüste. Und dazu herrlich geschwungene Lippen. Alles nice and dandy. Aber nützt das, um einen solchen Film zu tragen? Ja, sie zeigt ihre Oberweite in einer Szene und knutschen kann sie sicher super. Aber ist es das, was wir sehen wollen? Ich mein, in einem kriminalistischen Thriller, der eigentlich von Spannung, Action und Suspense leben sollte? Wenn die Antwort auf diese Frage ein dickes fettes JA ist, dann lohnt es sich nicht, weiter zu lesen. Wenn man mehr als nur T&A will, dann nix wie weiterlesen.

Ganz sicher? Wirklich? Okay.

Wenn man den Film in drei Teile spalten will, so kriegt man am Anfang einen unheimlichen Thriller geboten, der Lust auf mehr macht und in teils Szenen sogar an den Klassiker "Seven" erinnern mag. Ecklige Zimmer durchschnüffeln, Mörder mit Babyfaces verfluchen und sich über die Konfrontationen zwischen amerikanischen Detektivinnen und spitzen kanadischen Cops amüsieren.

Im Teil Zwei wird's dann leider recht durchschnittlich und man hofft doch noch auf einen spektakulären Twist oder satte Action, die einem so richtig vom blinzeln abhält und die Fingernägel leiden lässt. Dass dem nicht so wirt, hängt vor allem am völlig bedepperten Schluss. Zwar scheinen die Herren Verantwortlichen meinen Ruf nach einem Twist erhört zu haben, aber was sie daraus machen ist leider absolut daneben und blöd, blöd, blöd..... Ein richtiges Ärgernis, so ein Ende. Aber so was muss man selber sehen, um es zu glauben. Viel Spass dabei.

Um noch kurz auf die Schauspieler einzugehen, möchte ich mit einem gelungenen Auftritt von Ethan Hawke beginnen, der hier sein ganzes Register ziehen kann und auch in einer solchen Rolle absolut überzeugen mag. An seiner Seite wirkt Angelina Jolie wie ein Ständer für zwei grosse Brüste, denn wenn man bedenkt, dass sie immerhin mal einen Oscar gewonnen hat, hätte man schon ein wenig mehr erwarten dürfen. Dass zu allem Übel auch noch mit Kiefer Sutherland geworben wird, der nur eine klitzekleine Rolle hat, find ich irgendwie nicht richtig. Olivier Martinez, der (ex ?)-Freund von Kylie Minogue darf als francokanadischer Cop ein paar mal aurasten, aber sonst ist seine Rolle eher bescheiden angelegt. Ebenso wie diejenige von Tcheky Karyo, der wohl auch mal auf Angelinas Brüste stieren wollte und drum diese Rolle angenommen hat. *g*

Fazit: Ausser Brüsten nix gewesen. Und auch die sind nicht lange im Bild. Was nach anfänglichem Superstart die Erwartungen dementsprechend hoch ansetzen konnte, wurde leider am Schluss zu einem höchst durchschnittlichen Thriller, der leider keinen mehr hinter dem Öfeli hervor lockt. Und den ganzen Preis für diese DVD zu bezahlen, nur um Angelinas Luftballons mal wieder schwingen zu sehen, lohnt sich nicht. Obwohl auf der DVD ein "unrated Version" steht.....

Während der Film mit spannenden Momenten spart, kann man dies von der vorliegenden DVD nicht behaupten. Im DNA Labor bekommt man von den Researches der Filmcrew über die Faszination der Zusammenarbeit der Stars, bis hin zu den Psychen der einzelnen Figuren alles vermittelt. Immer schön ergänzt durch Filmausschnitte, die die Ansicht des eigentlichen Werkes danach eher langwierig machen. Also, erst Film gucken, dann die Extras. Dazu werden ein paar Szenen geliefert, die nicht in den endgültigen Film gepasst haben und den Namen "Füller" absolut verdienen. Allerdings hats eine längere Szene dabei, die man durchaus hätte nehmen können. Aber der Rest. *pfffft*. Wie man zu einem solchen Film verpatzte Szenen auf eine DVD packen kann, bleibt mir unklar. Aber da sie nun mal da sind, kann man sich ab Versprechern und erschrockenen französischen Schauspielern erfreuen. Zu guter letzt ist natürlich auch der US-Trailer abrufbar. Also, wer sich wirklich mit dem Film beschäftigen kann, der hat hier eine richtig gute Auswahl.

3.2 Sterne 4.0 Sterne
3.2 Sterne (76 Bewertungen) | 2 Kommentare

2.52.5
02.09.2004 / muri


DVD-Infos

DVD erschienen am 03.09.2004

  • Bildformat: 1:2.40
  • Sprachen: Deutsch (5.1 Dolby Digital), Englisch (5.1 Dolby Digital), Italienisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch
  • Extras: Nicht verwendete Szenen, Trailer, Verpatzte Szenen, Das DNA-Labor, Profilerstellung eines Regisseurs, Zeugenaussagen, Teile eines Puzzles