Infos zu Marebito (2004)
Der Kameramann Masuoka (Shinya Tsukamoto) ist independent und bekannt für seine Bilder. Tagelang läuft er mit laufender Kamera durch Tokio, um vielleicht etwas extrem exklusives aufzunehmen. Und siehe da, er läuft an einem Selbstmörder vorbei und filmt diesen dabei, als er sich ein Messer ins Auge sticht. Eine Frage aber beschäftigt Masuoka weiterhin. Was hat der Mann so grauenvolles gesehen als er sich umbrachte? Und wieso war dessen letzter Blick genau auf die Kamera von Masuoka gerichtet?
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Auf der Suche nach dem ultimativen Schreckmoment verliert der Kameramann den Boden unter den Füssen. Sein Zuhause, eh schon mit allerlei Kameras, Bildschirmen und technischem Mumpitz ausgestattet, wird für eine Reise in den Untergrund verlassen. Einsam und allein macht er sich auf, das Geheimnis des Schreckens zu erforschen.
Tief unten führt er Zwiegespräche mit toten Selbstmördern, trifft komische Gestalten und schlussendlich sie. "Sie" ist ein Mädel, das nackt und angekettet da unten liegt und keinen Mucks macht. Natürlich wird sie mit hochgenommen und in die Wohnung geschafft. Ist diese Frau, die weder isst noch aufrecht gehen kann, der Schlüssel zum Schrecken? Langsam aber sicher findet Masuoka heraus, was dieses Geschöpf braucht. Menschliches Blut!
Auf der Suche nach dem Geheimnis des Schreckens fängt unser Kameramann an, Sachen zu tun, die er sich selber nie zugetraut hätte. Er begegnet komischen weissen Gestalten, tief sprechenden Männern die ihn bedrohen und scheint je länger je mehr in eine Welt abzudriften, aus der es kein Entkommen mehr gibt. Nicht wissend, dass genau diese schöne, blasse Frau es sein wird, die ihm dem ultimativen Schrecken präsentieren wird.
Text: OutNow.CH (muri)
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Film-Infos
Drehort: Japan 2004
Genres: Drama, Horror, Mystery
Laufzeit: 92 Minuten
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