Infos zu Lost - Season 1 (2004)
Die Sonne brennt unerbärmlich, ein Mann erwacht und kommt langsam zu sich. Jack (Matthew Fox) findet sich im Sand liegend wieder. Was ist passiert? Langsam dringen die Schreie und der Lärm vom Strand zu seinen Ohren. Er macht sich auf, torkelt durchs Gebüsch und entdeckt ein Bild des Grauens. Ein Flugzeugwrack, brennende Teile und überall panische und schreiende Menschen. Jawohl, der Flug der Oceanic Air hat sein Ziel nicht erreicht. Von Australien nach Amerika sollte es gehen und irgendwo im Nichts ist etwas passiert, das das Flugzeug zum Absturz gebracht hat.
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Nun sind sie also gestrandet, die wenigen überlebenden Passagiere. Was anfänglich ein Abenteuer zu sein scheint, wird je länger je mehr ein Kampf gegen den Tod. Denn auf dieser Insel ist nicht alles so, wie es scheint und die Hoffnung auf Hilfe schwindet mit jedem Tag. Kein Ballspielen am Strand und Hula-Röckchen tragen. Sondern nacktes Überleben mit den Dingen, welche die Insel bietet. Und diese Insel hat es in sich.

Jack, der eigentlich Arzt ist und seinen Vater in Australien gesucht hat, übernimmt (un-)freiwillig eine Führungsrolle. Zusammen mit der geheimnisvollen Kate (Evangeline Lilly), dem irakischen Ex-Soldaten und Technick-Wizzard Sayid (Naveen Andrews), dem ehemaligen und drogensüchtigen Rockstar Charlie (Dominic Monaghan) und dem mysteriösen Mister Locke (Terry OQuinn), der scheinbar vor dem Flug im Rollstuhl gesessen hat und nun laufen kann, wird versucht, ein wenig Ordnung in die panische Gruppe zu bringen. Dass da tote Piloten, ein scheinbares Monster im Wald und auftauchende Eisbären (!) nicht gerade dazu beitragen, scheint verständlich.
So werden wir Zeuge, wie sich die Gruppe langsam organisiert. Wir lernen Leute kennen, wie zum Beispiel den dicken Hurley (Jorge Garcia), der mit seinen Lottozahlen 4, 8, 15, 16, 23 und 42 das Pech magisch anzuziehen scheint, obwohl er damit den Jackpot geknackt hat. Oder Sawyer (Josh Holloway), der auf der Jagd nach einem Mann aus seiner Vergangenheit ist und sich so ziemlich am schlechtesten anpassen kann. Oder die junge Frau, die hochschwanger ist. Oder der Mann, der mit seinem Sohn überlebt hat, den er erst sein ein paar Wochen kennt. Oder das koreanische Paar, in dem der Mann scheinbar die Frau unterdrückt, diese aber einen ganz entscheidenden Vorteil hat. Alles Menschen, Persönlichkeiten, die sich in der Wildnis anpassen müssen.

Neben den alltäglichen Problemen, die auf einer so mystischen Insel herrschen ("wo sind wir", "wie kommen wir zu Wasser", "Was ist das für ein Funkspruch, der schon x Jahre am laufen ist?") haben es die Robinsons auch mit ganz anderen Problemen zu tun. Zum Beispiel mit einer Französin, die ebenfalls auf der Insel lebt und der Gruppe von "den anderen" berichtet. Oder einem "schwarzen Felsen". Oder, oder, oder.
Aber warum nicht einfach ein Floss bauen und wegschiffern? Nun, wenns doch nur so einfach wäre.
Text: OutNow.CH (muri)
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Film-Infos
Französischer Titel: Perdus
Drehort: USA 2004
Die offizielle Seite (englisch)
The Internet Movie database (IMDb)
Der Abspann