The Last Ride (2004)

The Last Ride (2004)

Oder: The lahm and the lahmer

Ronnie Purnell (Dennis Hopper) war einst mit seiner Frau eine moderne Mischung aus Bonnie & Clyde und Robin Hood & .... Na ihr wisst schon. Doch bei ihrem letzten Überfall geht alles gründlich schief: Ronnies Frau wird angeschossen und die Polizei stellt die beiden kurz vor der mexikanischen Grenze. Da ist Ronnies Frau schon tot. Weil er eine saftige Gefängnisstrafe absitzen muss, gibt er seinen Sohn Aaron (Will Patton) in die Obhut seines alten Freundes Darryl Kurtz (Ben DiGregorio).

The Last Ride

"Das wäre ihr Preis gewesen"

Dreissig Jahre später: Aaron ist zu einem Cop geworden, wie er im Buche steht. Er schämt sich für seinen Vater und will seinem eigenen Sohn Matt (Chris Carmack) den Kontakt mit dem alten Mann verbieten. Matt treibt in seinem Leben dahin, hält sich mit Autoklau und illegaler Autorennen über Wasser, muss sich dabei immer wieder die Vorwürfe seiner Freundin (Deena Dill) anhören. Er hält seinen Grossvater für einen Helden und holt ihn an seinem Entlassungstag vom Gefängnis ab. Nun erfährt Matt, dass die Gefangennahme damals auf Kurtz Rechnung geht. Ronnie will sich an Kurtz rächen, doch dazu braucht er sein altes Auto, einen 1969er Pontiac GTO. Sie finden den Wagen an einer Oltimershow und... genau, stehlen ihn natürlich. Genauer gesagt Ronnie stiehlt ihn und das kuschelige Liebespaar lässt einen funkelnagelneuen 350 PS-starken 2004er Pontiac GTO mitlaufen. Praktisch, dass Matts Freundin eine Automechanikerin ist, sie baut mal eben schnell den Wagen um. In der Zwischenzeit werden zwei Freunde von Matt von Kuntz' Leuten erschossen und die Schuld Matt in die Schuhe geschoben. Schon sucht die Polizei wieder nach den Purnells. Aaron wird ebenfalls ins Vertrauen gezogen, und nachdem er die Beweise aus dem alten Pontiac sieht, weiss er, sein geliebter Ziehvater ist ein schlimmer Finger.

Nun geht das Hin und Her los. Die Bösen verfolgen die Guten, das Beweismaterial geht verloren, dafür taucht neues auf, die Bösen verfolgen weiterhin die Guten. Eine Menge Zeit für Autorennen. Schliesslich kommt es zum Showdown. Wird sich Ronnie an Kurtz rächen können? Wird dieser seine Verbrechen zugeben?


DVD-Rating

Die erste halbe Stunde sass ich vor dem Fernseher und betete ein Mantra vor mich hin: Nein, du denkst nicht an The Fast And The Furious, nein, du denkst nicht daran. Der ganze Film kommt einem nämlich sonst als schwacher Abklatsch des genannten Werkes vor.

Es gibt einen taffen Jungen mit einer noch tafferen Freundin, schicke Wagen und wilde Verfolgungsjagten. Der Bezug kommt übrigens nicht von ungefähr, wie ich rausfand: Der Regisseur des Actionhits Rob Cohen drückte dem TV-Film als Producer seinen Stempel auf. Trotzdem kommt der Film einfach nicht in die Gänge. Die Verfolgungsszenen sind zu wenig spektakulär. Die Darsteller sind zwar alle lieb und nett, aber so richtig mögen tut man sie dann doch nicht. Das Auto-tuning hab ich auf MTV in Pimp My Ride schon besser gesehen. Die Geschichte ist furchtbar vorhersehbar, da gibt es nirgends eine wirklich grosse Ueberraschung. Die Geschichte geht schnell in Vergessenheit. Muss man nicht gesehen haben.

Wenigstens bei den Extras hätte ich nun etwas erwartet, Making of, Infos zu den Wagen und den Darstellern, aber was muss ich feststellen? Nix. Nada. Niente. Die Sprachwahl auf englisch, deutsch und französisch, bei den Untertiteln kommt noch niederländisch dazu. Schwache Leistung.

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31.01.2005 / nwe


DVD-Infos

DVD erschienen am 30.11.2004

  • Bildformat: 1:1.78
  • Sprachen: Deutsch (Dolby 5.1), Englisch (Dolby 5.1), Französisch (Dolby 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch
  • Extras: Nix, nada, njet