Kangaroo Jack: G'Day USA (2004)
Kangaroo Jack: G'Day USA (2004)
Oder: Juhu, ich bin ein Müllfilm!
Ein paar Jährchen ists her, als sich die Kumpels Charlie und Louis in Australien mit dem Känguru Jackie Legs, dem sogenannten Kangaroo Jack, rumschlagen mussten. Daraus entstand eine Freundschaft zwischen Mensch und Tier, die nun wieder für Aufregung sorgt.
Die beiden Jungs sind nämlich in Australien auf der Suche nach einem neuen Shampoo, das ihr Geschäft in Fahrt bringt und sie selber natürlich zu reichen Leuten macht. Im Outback treffen die beiden auch wieder auf das bekannte Känguru, das lieber Lakritze als Grünzeugs nascht. Doch das Wiedersehen ist von kurzer Dauer, denn Wilderer schlagen zu, entführen Jack und verfrachten ihn auf ein Schiff, das Richtung Amerika fährt. Charlie und Louis wären keine Kumpels, wenn sie nicht alles riskieren würden, um ihren hoppelnden Freund zu befreien. In einer Kiste, zusammen mit einem Federvieh, geht die Fahrt in Richtung Las Vegas.
Als Jack, natürlich, abhaut und die Glamour- und Spielerstadt vollkommen durcheinander bringt, werden die Kumpels in einen Sog von Diamantenräuber, Schmuggler und vermeintlich netten, australischen Tierfreunden gesogen, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint. Denn das Halsband, das Jack trägt, hat einen besonderen Inhalt, der geldgierige Menschen auf seine Fährte lockt und alte australische Buschvölker vor der Ausrottung schützt. Das zu finden, ist aber extrem schwierig, weil das Känguru Jack natürlich keinesfalls daran denkt, kein Chaos anzurichten.
DVD-Rating
Kangaroo Jack war eine Null. Zwar mit schönen Naturaufnahmen angereichert, aber inhaltlich und schauspielerisch ein gewaltiger Flop. Trotzdem hat man sich dazu entschieden, die Geschichte vom Känguru und seinen zwei tollpatschigen Freunden, fort zu setzen. Dieses Mal allerdings als Cartoon, der natürlich den Hintergedanken einer ganzen Serie im Kinderprogramm nicht verheimlichen kann.
Und diese Variante mit der gezeichneten Variante geht dummerweise ebenso wenig auf, wie die reale Verfilmung. Die Machart ist stark an den Morgenshows des Kinderfernsehens angelegt und wer heutzutage dort reinschaut, wird sehen, dass Quantität inzwischen wichtiger ist als Qualität. Die Zeichnungen sind einfach gehalten und lassen jegliche Atmosphäre und Charme vermissen. Witze sind so gut wie keine vorhanden und wenn mal einer kommt, dann geht's leider ums furzen und um Essensschlachten. Wahrlich ein ganz schwaches Stück Film.
Stimmlich nervt vor allem diejenige vom dicken Louis. Und wer beim Abspann genau hinschaut, entdeckt den Sprecher dazu. Das ist genau der gleiche, der auch schon "Jar Jar Binks" in Star Wars Episode 1 unsäglich die Nerven des Zuschauers strapaziert hat.
Die DVD hat ein grässliches Musikvideo vom Känguru, eine kleine Reportage über den Zeichner desselbigen, der auch gleich eine Figur kritzelt. Der Trailer zum Film darf natürlich nicht fehlen und rundet das magere Angebot ab.
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DVD-Infos
DVD erschienen am 19.09.2005
- Bildformat: 1:1.85 (16:9)
- Sprachen: Deutsch (Dolby 5.1), Englisch (Dolby 5.1), Schwedisch (Dolby 5.1), u.a.
- Untertitel: Deutsch, Englisch, Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch für Hörgeschädigte, Schwedisch, uvm.
- Extras: Musikvideo, Trailer, der Chefzeichner im Interview



