Hellboy (2004)

*scheibenwisch*

Wir schreiben das Jahr 1944. Adolf Hitler und seine Schergen sind verzweifelt und greifen zum äussersten Mittel, um den Sieg im Krieg zu sichern. Mit Hilfe des russischen Zauberers Grigory Rasputin (Karel Roden) versuchen Hitlers Meuchelmörder Karl Ruprect Kroenen (Ladislav Beran) und Rasputins Geliebte Ilsa (Brigdet Hodson) ein Portal zu einer fernen, diabolischen Welt zu öffnen, um somit Monster anzulocken, die den Sieg des Regimes sichern sollen. Sie werden vom jungen Professor Broom (Kevin Trainor) daran gehindert, können flüchten und zurück bleibt ein kleines rotes Teufelchen, das Schokoriegel mag und auch sonst ganz nett zu sein scheint: Hellboy.


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Film-Informationen

Drehort: USA 2004
Genres: Action, Fantasy, Sci-Fi
Laufzeit: 122 Minuten

Kinostart: 16.09.2004
Verleih: Walt Disney Studios Schweiz

Regie: Guillermo del Toro
Drehbuch: Guillermo del Toro, Peter Briggs, Mike Mignola (Comics)
Musik: Marco Beltrami

Darsteller: Ron Perlman, John Hurt, Selma Blair, Rupert Evans, Karel Roden, Jeffrey Tambor, Doug Jones, Brian Steele, Ladislav Beran, Biddy Hodson, Corey Johnson, Kevin Trainor, Brian Caspe, James Babson, Stephen Fisher, Garth Cooper, Angus MacInnes, Jim Howick, Mark Taylor, Daniel Aarsman

» The Internet Movie database (IMDb)


Kommentare zum Film

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37 Kommentare

Also man muss trotz einem hauch von Staub auf der Story trotzdem zu geben das Hellboy den Sprung vom Comic auf die Leinwand um einiges besser hin bekommen hat als andere Streifen (mal mit grauen an den riesenflop Spawn denk) v


Der Streifen verdient vor allem schon wegen der herrlich coolen Darsteller ein fettes Lob und der Aktion "Keine Katzen für den Riesenfrosch" :d

Die Story an sich taugt eigentlich nicht viel, trotzdem gibt es einige positive Punkte:

- Die einzelnen Figuren sind witzig und der Film ist teilweise wirklich...tja, man kanns nicht anders sagen...cool.

- Die Kampfszenen sind gut gemacht.

- Und Abe ist der witzigste Streber-Freak den ich je gesehen habe.

Trotzdem ist die Story etwas zu konstruiert und dramatisch geraten. Ausserdem nervt die Liebesgeschichte zwischen Hellboy und Liz.

Aber wegen den Katzen gewinnt der Film bei mir einen Sympathiepunkt. Ausserdem muss man wirklich sagen, dass es eine gute Comicverfilmung ist.

4


[Editiert von El Chupanebrey am 2007-05-25 17:12:58]

Hellboy is ein wenig öde und oberflächlich erzählt. Die Monster, die immer wieder auftauchen, könnten glatt Predators Hunde sein und diese, so wie auch Hellboy als Baby sind ja ganz übel animiert. Auch die Dialoge fand ich eher billig, als smart und der Showdown konnte ebenfalls nicht wirklich überzeugen, zu schnell vorbei und einfach nicht dynamisch. Sowieso kam bei keiner Kampfszene mit Hellboy richtig Spannung auf.
Einmal anschauen und dann nicht so schnell wieder...

Hellboy - Ganz nett, aber nicht genau guckn

Lange bin ich um den roten Typen, mit den zwei abgesägten Hörnern im Gesicht, herumgewandert. Als es schliesslich im Regal sonst nichts Interessanteres hatte, erbarmte ich mich dem Höllischen Jungen und guckte ihn mir an. 117 Minuten später war ich insgesamt recht überrascht.

Hellboy ist der typische hau-drauf Typ. Ist etwas böse, haut er drauf, lebt es noch, haut er nochmals drauf und ist es endlich tot, reisst er noch ein cooler Spruch. So muss das sein, deshalb braucht es, trotz des gewöhnungsbedürftigen Äusseren, nicht lange um die Figur zu mögen. Mit dem Rest hatte ich da schon eher Mühe.

Nach der anfänglichen Ähnlichkeit mit Stargate hat der Film deutliche Elemente von Man in Black und wird dann nur noch von plakativen und lächerlichen Bad-Guys überboten. Die Gasmaske ist doch einfach lächerlich, obwohl er sonst als Figur ganz interessant wäre. Die anderen beiden raspeln ihr üblicher Bad-Guy Small Talk herunter und sind nicht wirklich beeindruckend.

Thema beeindruckend und Comicverfilmung. Als ich da las, dass Hellboys primäre Aufgabe ist, gegen Monster zu kämpfen, erwartete ich schon etwas interessanteres, als der gleiche blaue Glibber nur in verschiedenen Grössen. So geht der Überraschungseffekt völlig verloren und hinterlässt nur ein "Ach der schon wieder." Das gleiche unfertige gilt auch bei der CGI. In vielen Szenen sieht man deutlich die schlechte Qualität der Effekte was das Vergnügen trübt.

Ansonsten, kann der Streifen mit seinen Sprüchen und Comic-Typischer Action durchaus unterhalten, stellt viele Elemente vor, erklärt wenige aber bietet eine gemütliche Unterhaltung bis zum kaum überraschenden Schluss. Hier ist auch zu erwähen das Ron Perlman den Hellboy perfekt spielt und endlich hat er den Hit, den er schon lange verdient, nur schade, dass er in Vollmaske auftritt, und man nichts von ihm sieht. Was auch betont werden sollte, ist die praktische Umsetzung, die sehr gut gelungen ist. Neben eher misslungendem Geschleime sind die Sets und die sonstigen entwicklungen sind sehr gut gelungen und solide Produziert.

Fazit: Hellboy kann sich im oberen Drittel der Comicverfilmungen platzieren, verbaut sich aber viel mit schlechter CGI, lächerlichen Gegner und kopierter Schleimorgien. Das kann zwar teilweise von der unterhaltsamen Action und einigen netten Szenen übertüncht werden, trotz allem lässt der Streifen nicht absolut begeistert zurück. Trotz allem, wer runde zwei Stunden Unterhaltung sucht ist hier richtig. Wer gerne etwas genauer hinschaut, wird aber von Hellboy an gewissen Punkten stark enttäuscht sein.

Bis Hellboy 2 könnte es noch ein bisschen dauern.