The Grudge (2004)
The Grudge (2004)
Oder: Ein Fluch kommt selten allein!
Die junge Amerikanerin Karen (Sarah Michele Gellar) arbeitet als Pflegerin in Japan. Als eine ihrer Berufskolleginnen nicht zur Arbeit erscheint, muss sie Einspringen. Als sie das Haus der Pflegebedürftigen betritt, beginnen sich unheimliche Dinge abzuspielen. Ein Fluch scheint auf diesem Gebäude zu lassen, der alle, die es betreten, verfolgen zu scheit. Seltsame Geräusche und ein mysteriöser kleiner Junge sind erst der Anfang der unheimlichen Erscheinungen, die Karen nun Verfolgen. Sie beschiesst den Fluch genauer zu erforschen, denn nur dies könnte ihr Leben retten.
DVD-Rating
Ich geb's zu: Ich habe mich schon ein bisschen gegruselt bei The Grudge. Wenn auch der ein oder andere Schreckmoment voraussehbar ist und wirklich neu der Horrothriller hier sowieso nicht erfunden wurde. So ein bisschen Schauder läuft einem in so einigen Szenen dennoch über den Rücken - und ich zähle mich nun wirklich nicht zu den "Chlüpfigen".
Nichtsdestotrotz, insgesamt und über die ganze Länge ist The Grudge aber nicht sonderlich spannend. Wie so einige Spontanerschrecker ist auch die Story allzu vorhersehbar und nicht gerade äusserst interessant. Ein haunted house und nachtragende Geister sind nun halt fast so alt wie die Filmgeschichte selbst. Was mich an dieser Stelle interessieren würde, wäre ein Vergleich mit dem vom selben Regisseur stammenden Original, Ju-On: The Grudge und was sich hinsichtlich der Veramerikanisierung des Films geändert hat.
Dass Hobby-Buffy Sarah Michelle Gellar nicht zu den begabtesten Einer der Darstellerriege zählt, ist nicht zuletzt hier zu sehen, wo sie so ersetzbar ist wie ein Tonermodul im Laserdrucker. Eigentlich gefallen mir die japanischen Mimen hier fast durchwegs besser, wenn es auch schön ist dem einstigen Mr. Niceguy Bill Pullman mal wieder einige Filmminuten zuzugestehen. Takashi Shimizus Film hat einige feine Effektshots und Make-Up-Artistiken und kann in einer dunkeldüsteren, kalten Herbstnacht schon für den ein oder anderen wohligen Schauder sorgen. Viel mehr aber sicher nicht.
Extras: Die 2-DVD-Edition hält einiges an Extras bereit. Neben dem Hauptfilm auf DVD 1, ist auf der zweiten Scheibe eine in diversen Schockmomenten etwas erweiterte Director's Cut Fassung enthalten (nur im englischsprachigen Original allerdings!). Dazu gesellen sich noch ein ganzer Haufen Deleted Scenes, leider ohne zusätzliche und aufklärende Kommentare. Unentwegte können sich private Setvideos oder zwei Kurzfilme von eher mässigem Gehalt angucken und (etwas gar kurzgeratene) Einzelheiten über die Herstellung des Filmes zu Gemüte führen. Aber das wirklich interessante an dieser Veröffentlichung ist sicher, dass man Kinoversion und Director's Cut in einer Edition erhält. Beeindruckend fand ich die vitale, sehr stimmungsvolle Tonspur (okay, das Velociraptorgurgeln der Hauptbösewichtin ist nicht allzu originell). Die Bildqualität ist ebenfalls gut ausgefallen, vielleicht wäre etwas mehr Schärfe wünschenswert und hie und da scheint das Bild gar dunkel geraten zu sein.
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3.0 Sterne (88 Bewertungen) | 3 Kommentare
DVD-Infos
DVD erschienen am 31.08.2005
- Bildformat: 1.85:1
- Sprachen: Deutsch (DD 5.1, DTS - nur Kinoversion), Englisch (DD 5.1)
- Untertitel: Deutsch, Englisch
- Extras: Director's Cut; Deleted Scenes; 2 Kurzfilme; 2 Videotagebücher; Hinter den Kulissen; Interviews; Entwürfe Setdesign; Rundgang durchs Haus; Storyboards; Filmografien; Filmtipp.


