Funky Monkey (2004)

Funky Monkey (2004)

Oder: Da geh ich lieber in den Zoo

Funky Monkey

Moviestar?

Es ist dunkel über dem bewachten Gebäude. Per Fallschirm landet ein vermummter Mann auf dem Hof, schaltet ein paar Wachen aus und wird dann aber von einem zusätzlichen Aufpasser mit einer Pistole in Schach gehalten. Bis sein Partner, ebenfalls lautlos durch die Lüfte segelnd, diesen ausschaltet. Die beiden Einbrecher dringen ins Innere des Gebäudes ein, wo sie, abgeseilt über Laser-Alarm-Strahlen hängen, plötzlich Probleme bekommen. Denn der zweite, noch immer unmaskierte, Typ flippt aus. Wegen einer Banane, die da rumliegt und schlussendlich geht auch noch der Alarm los. Wäre das jetzt echt gewesen, wäre die Operation misslungen. Aber es ist ja nur Training....

Alex McCall (Matthew Modine) ist ein Schimpansentrainer, der die Viecher alles lernt, was ihre Artgenossen im Zoo nicht können. Von Kung-Fu über Salto und anderen Schnickschnack. Clemens ist sein Affe. Und Schüler. Die beiden sind ein eingespieltes Team, das jetzt auseinandergerissen werden soll. Denn der finstere Chef der Firma "Z.I.T." will mit diesem trainierten Affen nun die Weltherrschaft an sich reissen. Künftig sollen Affenarmeen die Kriege der Menschen führen und "Z.I.T." dadurch natürlich in Geld schwimmen.

Funky Monkey

Die Entscheidung fällt wohl im Spurt

Alex sträubt sich, holt Clemens aus dem Zwinger und macht sich aus dem Staub. In San Diego machen die beiden die Bekanntschaft von Michael Dean (Seth Adkins). Der kleine Junge ist zwar sehr intelligent, schafft es aber nicht in das Footballteam und kann so dem Mädchen seiner Träume nicht imponieren. Doch da hat er die Rechnung ohne den Affen und seinen Meister gemacht.

Zu dritt stellen sie sich den Herausforderungen, die da sind: Mädchen rumkriegen, den blöden Footballern eine Lektion erteilen und schlussendlich noch den depperten Agenten von "Z.I.T." den Meister zeigen. Denn die stehen nicht so auf Affentheater und haben ihre eigenen Vorstellungen von Spass...


DVD-Rating

WTF! Funky Monkey? Really? Why me!

Filme mit Tieren sind lustig. Schön harmlos und ein Kick in die Eier der bösen Verfolger wird das Kinderzimmer vor lachen erbeben lassen. Affen sind cool. Sie verteilen Küsschen (Achtung Infektionsgefahr!), trinken Sprite, essen Bananen und spielen "Swissdate" mit Teenagern. Manno....

Ja, ich bin selber schuld. Ich habs mir ja auch angesehen. Ich hab tatsächlich die ganzen knapp 90 Minuten durchgehalten und habs glücklicherweise überlebt. Denn der Film ist für Menschen über 6 Jahren eine Qual. Die ganzen Klischees von tumben Footballern, schönen Cheerleadern, schwächlichen Genies und idiotischen Handlangern der Bösen, lassen wir jetzt einfach mal weg, okay? Was bietet der Film sonst noch? Einen einigermassen unterhaltenden Anfang (die ersten paar Minuten), einen görpsenden Affen und einen Hauptdarsteller, dessen Kariere nach Cutthroat Island und dem Auftritt in Any Given Sunday weiss Gott in die Tiefen der Vergessenheit geriet. Vielleicht kann da die Fortsetzung von The Transporter helfen, in der Matthew Modine eine Rolle übernehmen soll.

Den Rest der Crew besteht aus Personen, die man zwischendurch auch schon in unsäglichen Klamotten gesehen hat und deren Gesichter eigentlich für qualvolle Filme garantieren. Gilbert Gottfried wär so einer...

Fazit: Funkey Monkey ist Familienunterhaltung, wie sie im Buch steht. Keine zu grosse Spannung, keine herrlichen Witze und erst recht bleiben die Prügeleien blutleer und harmlos. Und wenn einer noch eine Torte ins Gesicht bekommt, dann strahlt das Kinderherz. Meins hat eher gezittert und ich rate jedermann über 6 Jahre von diesem Film ab. Ganz üble Sache, dieses Affentheater....

Die DVD kommt mit Ton und Bild ansprechend rüber. Leider fehlen jegliche Features, die man anklicken könnte. Monkeycrap, sozusagen....


OutNow.CH:

Bewertung: 0.50.5

 

26.07.2005 / muri

Community:

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