Dead Meat (2004)

Dead Meat (2004)

Oder: La vache qui ne rit plus

Dead Meat

Ken auf der Burg

Eine neue Art des Rinderwahns hat das Vieh im irischen Leitrim befallen und lässt sie zu Zombies mutieren. Die Seuche verbreitet sich schnell und bald schon sind die ersten Menschen infiziert. Dies muss Elena am eigenen Leibe erfahren, als sie mit ihrem Freund Martin in der ländlichen Gegend unterwegs ist. Martin wird von einem Zombie gebissen und so hat Elena keine Wahl, als ihn zu eliminieren. In der Einöde trifft sie auf den jungen Desmond, der auch vor den schrecklichen Kreaturen flüchtet. Sie schliesst sich ihm an, um gemeinsam den Fussmarsch zur nächsten Siedlung zu beginnen. Doch die Gefahr ist allgegenwärtig und immer wieder müssen sich die zwei gegen Horden von Infizierten durchkämpfen, mit nur einer Schaufel als Waffe.


Kinofilm-Rating

Der Saal war ausverkauft, bei der Vorführung von Dead Meat am 5. Internationalen Festival des Fantastischen Filmes in Neuchâtel (NIFFF) und das Publikum schien begeistert. Der Autor kann diese Begeisterung aber beim besten Willen nicht teilen. Dieser billig produzierte Zombiestreifen kommt ohne eine einzige auch nur ansatzweise interessante Figur aus.

Die amateurhaften Schauspieler stolpern 90 Minuten über Stock und Stein und treffen immer wieder auf schlecht geschminkte Zombies, die weder unheimlich noch besonders amüsant sind. Am Anfang mögen die Splatterszenen noch ihren Reiz haben (so wird zum Beispiel ein Staubsauger sehr originell eingesetzt), doch als sich in der zweiten Hälfte des Streifens die Sonne aus dem Staub macht, werden die Kämpfe dank den schlechten Lichtverhältnissen unübersichtlich und damit auch uninteressant.

Eine grossartige Geschichte ist bei einem Genrefilm dieser art ja bekanntlich nicht zu erwarten, doch hier wird das Minimum vom Minimum geboten. Weder über die Charaktere, noch die Seuche erfahren wir Details und so geht jegliche Hoffnung auf Spannung flöten. Wahrscheinlich aus Budgetgründen, taucht nur ein einziges Mal eine Zombiekuh auf. Gerne hätte ich mehr von den Viechern gesehen. Man stelle sich vor wie amüsant ein Film über mutierte Kühe hätte werden können. Stattdessen wird man mit einem unterdurchschnittlichen Standart-Zombiefilm gelangweilt, der schnell in Vergessenheit gerät und wohl kaum zum Kultklassiker avancieren wird. Bleibt zu hoffen, dass uns Land of the Dead dieses Jahr etwas besser versorgen wird.

1.7 Sterne
1.7 Sterne (2 Bewertungen) | 0 Kommentare

0.50.5
01.07.2005 / ma