Creep (2004)
Creep (2004)
Oder: da unten schwimmen nicht nur Ratten
Après une soirée arrosée, une jeune londonienne, décide de prendre le dernier métro pour rentrer chez elle. Elle s'assoupit sur le quai; à son reveil, la rame est déserte. Un train arrive, totalement vide..... (das war französisch...)
Anyway, diese "jeune londonienne" ist Kate (Franka Potente) und muss sich auf einer Party den Annäherungsversuchen eines Typen namens Guy erwehren. Und zu allem Übel ist ihre Freundin, die gewusst hat, wo ein Hollywoodstar heute Abend trainiert, auch schon über alle Berge. Dass es Kate nun zu blöd wird, noch länger auf der Party zu bleiben, ist klar. Also macht sie sich auf den Heimweg.
In der Londoner Tube-Station (Tube=U-Bahn) "Charing Cross" geht's noch 8 Minuten bis zum "last Train". Kate setzt sich hin, nimmt einen Schluck aus ihrem Schnapsfläschchen. Noch 6 Minuten... Der Alkohol und die Müdigkeit sind zuviel. Kate nickt ein. Als sie Minuten später wieder erwacht ist sie allein. Allein in einer U-Bahn-Station, wo einzig die Ratten dauernd in Bewegung sind.
Natürlich will sie raus. Und wer schon mal in London war, der weiss, dass ebenso natürlich die Türen zur Station mit dicken Ketten verschlossen sind. Doch was ist das? Ein Zug fährt ein? Kate düst durch die Station und erwischt die Bahn gerade noch. Dass sie Mutterseelen allein im ganzen Zug ist, scheint sie nicht weiter zu stören. Und als dann auch noch der an der Party verschmähte Guy auftaucht und (zu) zudringlich wird, gerät Kate erst recht in Panik. Dieses Gefühl verschlimmert sich noch zusätzlich, als Guy von irgendwas aus dem Zug gerissen, zerfetzt und blutend zurückgelassen wird. Ist da noch was im Londoner Untergrund?
Kate flieht und macht die Bekanntschaft von zwei Obdachlosen, die sie durch ihr Auftauchen und ihre Flucht ebenso als potentielle Beute des Dings in Erwägung zieht. Und siehe da, die Blutspur verlängert sich. Was ist das für ein Ding, das da nächtelang mordend durch den Untergrund zieht? Ist es eine Mutation der vielen Ratten, die es halt in London so hat? Ist es was ganz anderes? Oder hat es etwa doch menschlichen Ursprung. Kate ist drauf und dran, das zu erfahren. Ob sie will oder nicht....
DVD-Rating
Gruselig, die Londoner Kanalisation! Und was mag da unten nur sein Unwesen treiben? Man ist am Stuhl gefesselt und atemlos wie Kate, zieht die Beine hoch und betet, dass sie dem Ding nicht begegnet. Doch die Auflösung kam viel zu früh. Ab dann war es nur noch eine Frage der Zeit, bis alle sterben, es wurde munter mit Blut gespritzt und das Subtile des ersten Teils war einfach weg.
Franka Potente macht ihren Job ganz gut, auch die anderen Schauspieler sind glaubwürdig. Doch die Geschichte wird nicht richtig aufgelöst, man möchte schlussendlich mehr über die Figuren wissen.
Die DVD hat einiges zu bieten. Da ist ein halbstündiges Making of, bei dem man mehr über die Arbeitsweise und die Charaktere erfährt. Ein alternativer Anfang und ein ebensolches Ende als Storyboard ist ganz nett. Die Deleted OP-Szene bleibt wirklich lieber deleted, Auge und Zunge rausschneiden ist nicht so mein Fall. Die Featurettes erklären jeweils zehn Minuten lang die Ausstattung und die Make-up-Spezialeffekte. Letzteres ist eigentlich ziemlich langweilig, weil vor allem über die Vorzüge eines neuen Silikonstoffes berichtet wird. Beim Frightfest 2004 beantworten die Schauspieler verschiedene Fragen zum Film und die Biographien runden das Angebot mit einigen Schautafeln ab.
Mein Tipp: Muss nicht unbedingt gesehen werden, doch wenn, dann unbedingt in englischem Originalton, die Dialekte der Engländer sind einfach zu cool.
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3.0 Sterne (29 Bewertungen) | 0 Kommentare
DVD-Infos
DVD erschienen am 04.03.2005
- Bildformat: 2.35:1
- Sprachen: Deutsch (Dolby 5.1), Englisch (Dolby 5.1)
- Untertitel: Deutsch
- Extras: Trailer, Biographien, Storyboards Alternatives Ende + Anfang, Entfernte Szene im OP, Making of, Die Ausstattung, Die Makeup-Effekte, Frightfest 2004




