Infos zu Control Room (2004)
Der amerikanische Irak-Feldzug ist offiziell Geschichte. Die Sieger werden das Geschehen für die Geschichtsbüchern diktieren. Aber was ist Objektivität, wenn die Medien in die Kriegsführung mit einbezogen werden? Nachrichtenkanäle berichten 24 Stunden live. Wer nimmt sich die Zeit zurückzuschauen? Der knapp 90-minütige Dokumentarfilm Control Room versucht den Sturz des Baath-Regimes aus zwei vollkommen verschiedenen Perspektiven nachzuerzählen: derjenigen der amerikanischen Propaganda-Strategen und derjenigen der arabischen Journalisten des Fernsehsenders Al-Dschasira.
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Es treten auf: der Fernsehproduzent Sameer Khader, der über Al-Dschasira sagt: "Wir sind, was sich Amerika für die Region wünscht, ein arabischer Sender mit westlicher Mentalität”; Leutnant Josh Rushing, Presseagent des U.S. Central Command, der Arabisch lernt, aber Al-Dschasira Sympathie für das Regime Saddam Husseins unterstellt; Tom Mintier, erfahrener CNN-Korrespondent, der sich über die unfaire Behandlung nicht-amerikanischer Journalisten durch das US-Militär beklagt; der sudanesische Journalist Hassan Ibrahim, der mit Osama Bin Laden die Schulbank drückte und Al-Dschasira für den einzigen freien Sender im Mittleren Osten hält; David Shuster, ein junger NBC-Korrespondent, der in der westlichen Presse ein Modell für die Welt sieht; und Deema Khatib, eine engagierte junge Syrerin, die die westliche Kriegsberichterstattung als "die unglaublichste Theaterinszenierung, die ich je sah” bezeichnet.
Text: OutNow.CH (rm)
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Film-Infos
Drehort: USA 2004
Genre: Dokumentation
Laufzeit: 84 Minuten
Website der Regisseurin (englisch)
The Internet Movie database (IMDb)
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