Busenfreundinnen (2004)
Busenfreundinnen (2004)
Oder: Kurzfilm
Eva und Anna sind zum Schwimmen verabretet. Sie haben sich schon eine Weile nicht mehr gesehen, da Eva für einige Monate im Ausland gewesen ist. So erzählt diese in der Garderobe dann auch ununterbrochen von ihren Erlebnissen. Doch Anna merkt, dass etwas nicht stimmt und als sie Eva endlich darauf anspricht, platzt es aus dieser heraus: Ihr Arzt habe in ihrer Brust zwei Knoten gefunden. Und auch Anna verbirgt ein Geheimnis...
Kinofilm-Rating
Nein, Busenfreundinnen läuft nicht in den Sexkinos, sondern ist ein von der Krebsliga untertützter Kurzfilm der schweizer Regisseurin Gabriela Schärer. Herausgekommen ist etwas, dass mehr mit einem Pro-Toleranz Werbespot als mit einem eigentlichen Kurzfilm zu tun hat. Die beiden Schauspielerinnen machen ihre Sache gut und dennoch kommt ihr Text unfreiwillig komisch rüber, was bei einem so ernsthaften Thema eigentlich nicht passieren sollte. Um die Verzweiflung von Eva zu zeigen, wird mit schnellen Schnitten gearbeitet was aber nur bedingt funktioniert und eher verärgert.
Das Bild und der Ton konnten nicht gut miteinander synchronisiert werden, worunter der Film auch leiden muss. Alles in allem hätte ich mir eine etwas informativere Auseinandersetzung mit dem Thema Brustkrebs erhofft, da immerhin 15 Frauen täglich die Krankheit diagnostiziert bekommen. Als Plädoyer für Offenheit und Toleranz war Busenfreundinnen gedacht. Doch ich habe mich während den 5 Minuten etwa ähnlich genervt wie bei den meisten Spots der Suva...
Der Film ist zurzeit im Vorprogramm von Te doy mis ojos zu sehen.
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