Fifty First Dates (2004)
50 erste Dates
Fifty First Dates (2004) 50 erste Dates
Oder: Morgen ist alles anders
Hawaii. Herrliche Inseln, perfekte Strände, Aloha und gute Laune. Dort lebt Henry Roth (Adam Sandler). Er ist ein Tierpfleger, Frauenheld, Touristinnenverführer und Spezialist im schlussendlich davonlaufen von selbigen. Ja keine Bindung, keine feste Beziehung, sondern halt einfach das Leben geniessen. Bis er eines Morgens auf Lucy (Drew Barrymore) trifft. Sie ist eine Einheimische und verdreht unserem Casanova mächtig den Kopf.
Man geniesst das gemeinsame Frühstück im Restaurant und verabredet sich für den nächsten Morgen. Doch als es Zeit fürs grosse Wiedersehen ist, muss Henry etwas komisches feststellen, denn Lucy erinnert sich nicht an ihn... Sie behandelt ihn wie einen Fremden, obwohl es doch am Tag zuvor mächtig gefunkt zu haben scheint....
Des Rätsels Lösung? Lucy hatte vor langer Zeit einen schweren Autounfall und dabei ihr Kurzzeitgedächtnis verloren. Sie erlebt immer den selben einen Tag und vergisst über Nacht wieder alles, was sie an diesem Tag erlebt hat. Dieses Schicksal, verbunden mit einer Hartnäckigkeit, die ihresgleichen sucht, erleben wir nun die Wandlung von Henry Roth. Denn er ist fest entschlossen, diese Frau für sich zu gewinnen.....
So starten diverse "1. Dates". Manche laufen besser, manche grottenschlecht. Aber immer scheint eine gewisse Sympathie da zu sein.... Mit Hilfe seines hawaiianischen Kumpels Ula (Rob Schneider) werden die Kennenlern-Versuche immer aufwändiger und ausgefallener. Aber so richtig Fortschritt scheint er nicht zu machen. Denn am nächsten Morgen muss unser Herzensbrecher wieder bei Null anfangen.
Erst als Lucy's Vater (Blake Clark) und ihr steroid-gestählter und lispelnder Bruder (Sean Astin) mit Hilfe von Henry einen Versuch mit Videokassette unternehmen, scheint sich eine Veränderung von Lucy's Zustand bemerkbar zu machen. Aber was ist morgen? Wird sie wieder alles vergessen haben? Es scheint keinen Ausweg zu geben...
DVD-Rating
Nachdem Adam Sandler mit Mr. Deeds oder Big Daddy vor allem in den USA enorme Erfolge feiern konnte, scheint sich seine Art von Filmen weg von den simplen Blödelfilmen zu bewegen und sich einer Massenunterhaltung zu nähern, die auch ausserhalb der USA erfolgreich sein könnte.
Mit 50 First Dates präsentiert das Multitalent nun seinen neuesten Streich auf DVD. Ganz in Richtung Romantik zielend, vor herrlicher Kulisse spielend und durchaus die Erwartungen erfüllend. So präsentiert sich diese Geschichte um einen verliebten Mann, dem kein Opfer zu gross ist, seiner Angebeteten seine Liebe zu beweisen. Es geht zwar auch dieses Mal nicht ohne typischen Sandler-Humor, der aber hier sehr gut als Auflockerung dient und trotz vereinzeltem Kopfschütteln absolut Unterhaltungswert hat.
Vor allem die Figur des glausäugigen Hawaiianers, gespielt von Sandlers Kumpel Rob Schneider, scheint direkt aus früheren Werken zu kommen. Er ist es auch, der mit einer Haifischwunde Golf spielt, beim Sprung ins Wasser platschend auf dem Bauch landet und von Drew Barrymore in einer Szene mächtig was auf die Rübe bekommt. Ist das lustig? Naja, aber es hilft dem Zuschauer, den Kopf wieder ein wenig zu befreien und aufzulachen.
Die Chemie zwischen Adam Sandler und Drew Barrymore ist tatsächlich massig vorhanden. Vor allem die hübsche Ex-Freundin von E.T spielt recht ansehnlich und sympathisch. Sie hat mir hier sehr gut gefallen. Auch Adam Sandler macht eine anständige Figur, auch wenn man ihm den Frauenhelden nicht wirklich abnehmen kann... Und wer genau hinschaut, wird merken, dass der lispelnde Bodybuilder-Bruder von Lucy niemand anderes als "Samwise" aus Lord of the Rings ist. Warum sich Sean Astin so zum Clown macht, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Auf alle Fälle hat auch er einige Lacher auf seiner Seite. Auch "Harry" aus dem Eisenwarenladen von Home Improvement ist ein bekanntes Gesicht, dass als Lucys Vater eine grössere Rolle hat. Witzig....
Fazit: 50 First Dates ist ein Film, der nicht so recht weiss, ob er jetzt eine Komödie, ein Blödelfilm oder ein ernstes Drama ist. Für ein Drama ist's zu witzig, für eine Komödie hat's zu kitschige und ernste Töne. Trotzdem kann man sich den Film anschauen, denn schon nur die allererste Bildeinstellung vom hawaiianischen Strand entlockt dem Zuschauer ein "Oooh"... Sonst ist's lustig, rührend und halt Adam Sandler. Er hat schon schlechtere Filme abgeliefert.
Die DVD beinhaltet den üblichen zuschaltbaren Audiokommentar, der dieses Mal unter anderem von Drew Barrymore kommt. Die Filmdokumentationen zeigen ein Making-of, dass uns hinter die Kulissen des Filmes führt. Im gleichen Feature lernt der wissbegierige Zuschauer etwas über den hawaiianischen Dialekt "Pigdin", eine ziemlich abgefahrene Art zu reden. Dann präsentiert uns ULA einen Werbebericht über den Film. Wer die Filmfigur ULA mag, der kommt hier definitiv auf seine Kosten. War richtig witzig, das Teil. Dauert ca. 20 Minuten. Dann gibts noch Versprecher, ein Promo für ein neues Musikalbum vom Adam Sandler (...) und natürlich groovige und zum Film passende Musikvideos. Abschliessend ein paar Trailers, die Filmographien der Hauptstars und fünf Szenen, die es nicht in den finalen Film geschafft haben. Also eine akzeptable Ausbeute für einen durchaus akzeptablen Film.
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3.8 Sterne (79 Bewertungen) | 0 Kommentare
DVD-Infos
DVD erschienen am 07.10.2004
- Bildformat: 1:2.40
- Sprachen: Deutsch (Dolby 5.1), Englisch (Dolby 5.1)
- Untertitel: Deutsch, Englisch Türkisch
- Extras: Kommentare, Making-of, ULA präsentiert..., Bloopers, Adam Sandlers neues Album, Promo, Deleted Scenes, Musikvideos, Trailer




