Timeline (2003)
Timeline (2003)
Eigentlich sollte Jerry Goldsmith diese Michael Crichton-Story musikalisch beehren, doch sein bereits eingespielter Score wurde schliesslich verworfen und Jungspund Brian Tyler durfte ran. Tyler konnte mit seinen ersten grösseren Studiowerken wie Frailty und Darkness Falls mächtig überzeugen, doch mit Timeline macht er einen Salto rückwärts. Seine Musik ist harsch und mächtig, gebildet durch ein gewaltiges Orchesterbombardement und mit einem kleinen "Ruhephasenthema" ("Eternal") auf die Sentimentalitätsseite gezogen. All das schlittert in fast völlige Bedeutungslosigkeit und beweist, dass auch Tyler davor nicht gefeit ist, wenn er unter mächtigem Zeitdruck steht und den peniblen Erwartungen von Studio, Produzent und Regisseur gerecht werden soll.
Wer den Vergleich mit dem Altmeister unbedingt hören möchte: Varèse wird den nicht verwendeten Goldsmith-Score im Verlauf dieses Jahres ebenfalls veröffentlichen.
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