Terminator 3: Rise of the Machines (2003)

Terminator 3 - Rebellion der Maschinen

Terminator 3: Rise of the Machines (2003) Terminator 3 - Rebellion der Maschinen

Oder: he's back again, again.

Terminator 3: Rise of the Machines

Schön wie eh und je...

10 Jahre sind seit den Ereignissen in T2 vergangen. Judgement Day hat nie stattgefunden und John Connor (Nick Stahl) ist mittlerweile 20 Jahre alt und lebt ein anonymes Leben im Untergrund. Doch plötzlich wird John von einem neuen Terminator in Form einer wunderschönen Frau (Kristanna Loken) gejagt. Dieser neue TX Terminator hat es aber auch auf Johns Schulfreundin Kate Brewster (Claire Danes) abgesehen, doch der Terminator (Arnold Schwarzenegger) wurde erneut zurück gesandt um die beiden zu schützen...

Es wird klar, dass der "Tag der Abrechnung" - das Ende der Welt durch den Angriff der Maschinen - nicht aufgehalten, sondern nur verschoben wurde. John Connor und der Terminator werden erneut um die Existenz der Menschheit kämpfen müssen...


Kinofilm-Rating

Ich bin mit dem Terminator aufgewachsen. Terminator 2 gehört zu den Geschichten, die mich am meisten fasziniert und beeindruckt haben. Damals, vor 10 Jahren, waren die Effekte revolutionär und bahnbrechend und die Story ausgefeilt und emotional. Als ich erfuhr, dass der Schöpfer der Saga, James Cameron, nicht am dritten Teil beteiligt sein wird, war ich enttäuscht und meine Erwartungen wurden niedrig gehalten.

Terminator 3 ist der dritte Film von Regisseur Jonathan Mostow (Breakdown, U-571). Also ist Jonathan ein relativer Neuling und obwohl ich seine beiden bisherigen Werke durchaus mochte, wusste ich nicht ob er der Richtige für einen Terminator Film ist.

Leider ist Terminator 3 ein Film, der zwar gut, unterhaltsam und spannend ausgefallen ist, der jedoch viel mehr hätte sein können. Dies liegt vor allem daran, dass die Produzenten und Autoren wohl auf Nummer sicher gehen wollten und so einfach um das Grundgerüst von Terminator 2 eine neue Geschichte entwickelten. Alles ist dabei: Die Verfolgungsjagd mit grossen Fahrzeigen, der Showdown by Skynet, eine Fahrt durch die Wüste und so weiter. So erlebt man ein déjà-vu nach dem anderen.

Arnold Schwarzeneggers Präsenz ist nach wie vor beeindruckend und er fühlt sich sichtlich wohl in seiner berühmtesten Rolle. Nick Stahl ist eine gute Wahl für John Connor und überraschte mich mit seiner Darstellung. Man glaubte wirklich in seinen Augen Edward Furlong zu sehen. Die neue Terminatrix würde dem T-1000 zwar technisch überlegen sein, doch Robert Patrick war um einiges furchteinflössender.

Die Action in Terminator 3 ist spektakulär. Vor allem die erwähnte Verfolgungsjagd wird mit Matrix:Reloaded um den Titel der besten Autosequenz kämpfen müssen. Auch superb war der Tonschnitt. Schon lange nicht mehr habe ich einen so schön abgemischten Film gehört. Leider gibt es für all die positiven, technischen Leistungen wieder einen Punkt Abzug in Sachen Atmosphäre und Spannung. Der Film ist zu farbenfroh, für dass es sich um das Ende der Menschheit dreht und Spannung kommt selten auf.

Wegen den Schauwerten für die Terminator Fans ein Muss und eine interessante Idee, die Geschichte weiterzuspinnen. Cameron aber wird die zu kurzen 105 Minuten des Filmes hinweg wirklich vermisst.

4.1 Sterne
4.1 Sterne (168 Bewertungen) | 76 Kommentare

3.5 Sterne3.5 von 0.0-6.0
06.07.2003 / ma