Suite Habana (2003)

Suite Habana (2003)

Oder: Cuba Libre

Suite Habana

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Eine Inhaltsangabe von Suite Habana ist schwierig. Ja für Laien wie mich schon fast unmöglich. Ich versuche es trotzdem, die Leserschaft sei gewarnt. Der Film ist irgendwo an der Grenze zwischen Dokumentation und Fiktion angesiedelt und portraitiert Havanna am Beispiel von 10 Bewohnern der Stadt. Vom am Down-Syndrom erkrankten Jungen, bis zur 93jährigen Frau. Ohne Dialog, nur mit Geräuschen und Musik werden so 10 verschiedene Geschichten erzählt.


Kinofilm-Rating

Wäre es Sommer gewesen, in einem Open-Air Kino, hätten die Sterne am Himmel gefunkelt, wäre meine Freundin neben mir gesessen, hätte ich einen fruchtigen Cocktail in der Hand gehalten, ich hätte diesen Film geliebt. Er hätte mich föhlich und traurig zugleich gestimmt, mich zum Nachdenken angeregt und mir einen schönen Sommerabend bereitet.

Doch leider ist November, die Abende sind kalt, die Tage kurz. Und so hat mich Suite Habana einfach nur gelangweilt. Klar, die Bilder und die Musik sind schön. Die gewünschte Stimmung wird jeweils perfekt eingefangen. Doch leider möchte Suite Habana zu viele Geschichten erzählen. 10 Leute sind zu viel des Guten. Schnell hat man den Überblick verloren und damit das Interesse.

Es kann aber auch einfach sein, dass ich nicht in der Stimmung für Suite Habana gewesen war und ich den Film deshalb als künstlich-sentimentale Moralpredigt gedeutet habe, was in einem Openair, unterm Sternenhimmel, mit meiner Freundin neben mir und einem Fruchtcocktail in der Hand, wohl anders gewesen wäre. Deshalb: 3 Sterne.

3.4 Sterne
3.4 Sterne (4 Bewertungen) | 1 Kommentar

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24.11.2003 / ma