Pirates of the Caribbean: The Curse of the Black Pearl (2003)

Der Fluch der Karibik

Pirates of the Caribbean: The Curse of the Black Pearl (2003) Der Fluch der Karibik

Oder: Row, row, row your boat...

Pirates of the Caribbean: The Curse of the Black Pearl

Eine Seefahrt die ist lustig, eine...

Gold, einen ganzen Haufen Gold! Eine Truhe voller Goldstücke ist das Verderben der Crew um Kapitän Barbosa (Geoffrey Rush): Der Schatz des Entdeckers Cortes ist verflucht! Jeder, der in dieser Truhe wühlt und voller Gier ein Goldstück nimmt, trifft den schrecklichen Fluch. Um dieses Unheil rückgängig zu machen, muss jede einzelne Dublone wieder gefunden und in der Truhe verstaut werden...

Pirates of the Caribbean: The Curse of the Black Pearl

Nach dem Gesichtspeeling

Und ausgerechnet die letzte dieser Duplonen baumelt um den Hals der Gouverneurstochter Elisabeth (Keira Knightley). Sie hat als Kind ebendieses Goldstück einem angespühlten Jungen namens William Turner (Orlando Bloom) abgenommen und wird nun von der blutrünstigen Piratenhorde der Black Pearl gefangen genommen.

Pirates of the Caribbean: The Curse of the Black Pearl

"Wo sind denn nun die Orks?"

William, inzwischen zum Floret-schwingenden Schmied aufgestiegen, nimmt die Verfolgung auf. Doch alleine ist er machtlos. Also schnappt er sich den legendären Piraten Jack Sparrow (Johnny Depp), ehemals selber Kapitän der Black Pearl und die beiden machen sich auf die Verfolgung - unwissend, dass der Fluch der Black Pearl gruseliger ist als angenommen. Und ebenfalls unwissend, dass Jack Sparrow eigentlich etwas ganz anderes vor hat...


Kinofilm-Rating

"Leinen los, ihr räudigen Seehunde! Arrrrr......"

Die Piraten kommen wieder. Was als Attraktion im Freizeitpark begann ist ein Sommer-Popcorn-Movie der besten Klasse geworden.

Allein die Performance vom Johnny Depp, als bekiffter, betrunkener, schwankender Jim-Morrison-Verschnitt ist das Eintrittsgeld wert. Seine Sprüche sind excellent und es macht Spass, ihm bei seinen Szenen zu zuschauen. Dass auch er Spass am Film hatte, wird einem in jedem Moment bewusst.

Geoffrey Rush als böser böser Pirat ist ebenfalls herrlich anzuschauen. So böse wie er ist, hat auch er doch immer einen Spruch auf Lager, der das Publikum zum lachen bringt.

Orlando Bloom gibt hier den "Legolas auf See". Ob es an den Rollen liegt, oder aber an Mr. Bloom's Schauspielkunst. Man setze seiner Figur hier eine blonde Perücke auf und schon sind wir wieder in Mittelerde und jagen Orks. Trotzdem hinterlässt er als "Held" des Filmes einen guten Eindruck.

Keira Knightley, noch in bester Erinnerung aus Bend it like Beckham, gibt hier das hübsche Fräulein in Not und erinnert unweigerlich an Natalie Portman. Die zwei gleichen sich echt wie Schwestern - was natürlich ein Vorteil ist... Sie spielt in ihrem bisher "grössten" Film solide und zeigt sogar ein wenig "Frauen-Power"...

Die Effekte sind sparsam eingesetzt, aber genial. Eigentlich kommen sie nur zum Vorschein, wenn Vollmond ist und sich die Piraten im Mondlicht in Skelette verwandeln (ver-Flucht!). Die Kampfszenen, wo die Personen abwechselnd durchs Mondlicht fighten, sind dann auch sensationell. Ansonsten wird aufs klassische Abenteuerkino gesetzt. Prügeleien, dumme Sprüche, ein wenig "klassische" Romantik und Gefechte, was das Zeug hält.

Pirates of the Carribean ist ein Sommerfilm der absolut ersten Sahne. Unterhaltend, spannend, schnell, lustig, sehr gut mit Musik unterlegt (wie meistens bei Bruckheimer-Produktionen) und die Schauspieler sind eine Wucht. Für den Sommer das ideale Filmerlebnis und manch einer wird sich mit Wehmut an alte Errol-Flynn-Filme erinnern, wo Piraten noch Piraten waren... Dieser Film ist definitiv ein Highlight des Kinojahres!

Arrrrrr.....

5.3 Sterne
5.3 Sterne (422 Bewertungen) | 104 Kommentare

6.0 Sterne6 von 0.0-6.0
16.07.2003 / muri