The Lord of the Rings: The Return of the King (2003)
Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs
The Lord of the Rings: The Return of the King (2003) Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs
Oder: "there is always hope, Mr. Frodo!"
Die lange Reise nähert sich ihrem Ende...
Sauron's Heer greift Minas Tirith an, die Hochburg der Menschheit und Hauptstadt von Gondor. Doch Stadthalter Denethor (John Noble) hat seine Stadt mit dem Tod von Boromir bereits aufgegeben. Das Vertrauen in seinen zweitgeborenen Sohn Faramir (David Wenham) war nie vorhanden, so ist das einst mächtige Königreich sich selbst überlassen. Wird Aragorn (Viggo Mortensen), der Nachfolger der Königsfamilie, genug Kraft aufbringen, sein Volk zu führen, wie es sein Schicksal für ihn bestimmt hat?
Die Lage ist kritisch, das feindliche Heer eine riesige Übermacht. Selbst Gandalf (Ian McKellen) hat Mühe die mutlosen Kämpfer von Gondor zu motivieren, trotz aller Unterstützung durch Théoden (Bernard Hill) und seinen Kriegern von Rohan. Erst als Aragorn alterwürdige Krieger auf ein Versprechen aus früheren Zeitalter besinnt, kann sich die Lage ändern...
Jeder Sieg fordert jedoch Opfer, grosse Opfer. Trotz der starken Verluste müssen die geschwächten Kämpfer sich einer letzten, aussichtslosen Schlacht stellen - vereint durch ein einziges Ziel: Sauron solange abzulenken, bis Frodo seine Mission erfüllen kann.
Frodo, Sam und Gollum nähern sich unterdessen Gondor und dem Mount Doom. Doch Frodo ist immer wie stärker auf Hilfe angewiesen, Der Ring zerrt an seinen Kräften und fordert ständig seine Treue - und letztlich auch seine Menschlichkeit - auf die Probe...
Kinofilm-Rating
Spätestens nachdem The Two Towers die hohen Erwartungen nach The Fellowship of the Ring genügen konnte, war die Sache für mich klar. Der dritte und letzte Teil wird gut werden. Umso grösser die Vorfreude, endlich, wieder ein Jahr und etliche Sichtungen der DVDs später, das Ende dieser grossartigen Saga sehen zu können. Heute ists soweit: Today, everything is coming to an end, würde das Orakel in Matrix weissagen. Und es kam, das Ende, und wie! Und nun ist sie da, diese Leere. Das Loch nach Lord of the Rings. Wird es je wieder ein so grossartig umgesetztes Fantasysabenteuer geben können? Wahrhaftig, es wurde ein Stückchen Filmgeschichte geschrieben.
Doch zurück zum Film. Als unbeinflusster Kinogänger (ja, ich hab die Bücher noch immer nicht gelesen) hab ich keine Ahnung von der Geschichte gehabt... meine Erwartungen wurden gestillt, die Geschichte hat ihr Happy-End, und ich kann mir eigentlich nur wenige Passagen anders vorstellen.
Besonders die Szenen mit Aragorn bei den Verdammten Kriegern haben mir zugesagt. Wie bereits schon beim zweiten Teil sind die Kampfszenen genial. Besonders eindrücklich: die verschiedenen Wendungen im Kampf um Minas Tirith. Scheint zu Beginn die Lage aussichtslos, gibts für die Krieger von Rohan Lichtblicke, nur um später wieder von noch mehr Orks, noch mehr Uruk-Hai und anderem Getier - erstmal greifen die Oliphanten ins Kampfgeschehen ein - zunichte gemacht zu werden. Besonders erwähnenswert, einmal mehr, der mutige Einsatz von Legolas, welcher ihm einen spontanen Szenenapplaus einbrachte.
Auch der Leidensweg von Sam und Frodo macht Eindruck. Wir als eingeweihte Zuschauer fragen uns bei jeder Szene, wann denn nun Gollum sein wahres Gesicht wieder zeigt, wann Frodo es endlich merkt - und es dann zum Schrecken aller doch nicht tut. Wie, erwischt Shelob, die böse Spinne, Frodo??? Ist das bereits das Ende? Nein, natürlich ist da noch Hoffnung...
Hoffnung, welche auch die Liebesbeziehung zwischen Arwen und Aragorn aufrecht erhält. Pech für Eowyn, welche dafür umso tapferer an ihres Königs Seite in die Schlacht zieht. Und endlich, endlich kommen die kleinen Hobbits ebenfalls zu ihrem grossen Einsatz und stehlen den "Grossen" an vielen Stellen die Show. Bis auf Gandalf, tritt er auf, ist die Welt in Ordnung. Er dominiert das Geschehen, leitet, motiviert, kämpft.
Über die Machart des letzten Teiles bleibt nicht viel zu sagen. Wem schon die ersten beiden Teile gefallen haben, wird auch hier hervorragend bedient. Rasante Kamerafahrten durchs Schlachtgetümmel sind ebenso geglückt wie die wenigen romantischen Szenen - Peter Jackson hat gute Arbeit geleistet. Die Ehre gebührt jedoch dem gesamten Team, denn alles stimmt einfach ineinander, so auch der empfehlenswerte Soundtrack.
Tja. Nun ists also vorbei... Doch ich werd mir in jedem Falle alle Teile nochmals als Ganzes ansehen, und freue mich deshalb bereits auf den offiziellen Kinostart - und ganz besonders auf die bereits angekündigte Special Extended Edition des dritten und letzten Teiles. Auf dass Frodo noch unzählige Male auf unseren Fernsehern und Bildschirmen vom Ring versucht werden kann!
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