Legally Blonde 2: Red, White & Blonde (2003)
Natürlich blond 2: Jetzt wird's richtig blond
Legally Blonde 2: Red, White & Blonde (2003) Natürlich blond 2: Jetzt wird's richtig blond
Oder: (il)legally stupid
Sie ist wieder da. Die Mutter aller Blondinen, der laufende Witz, die Pink-süchtige Elle Woods (Rheese Witherspoon). Nachdem sie im ersten Teil ihre Prüfung als Anwältin erfolgreich bestanden hatte, gilt es nun, die Hochzeit mit dem Lehrer Emmett (Luke Wilson) vorzubereiten. Eingeladen ist alles, was irgendwie mit Elle verbunden ist. Dazu gehören auch die leiblichen Eltern ihres Chihuahuas Bruiser.
Voila, ein Detektiv wird engagiert und der findet tatsächlich Bruisers Mutter in einem Tierversuchslabor. Natürlich ist Elle geschockt und will die Tiere retten, indem sie ein neues Gesetz entwirft, dass Tierversuche landesweit verbietet. Und wo geht das am besten? Natürlich in der Hauptstadt der Politik, Washington D.C..
Sie wird ins Team von Victoria Rudd (Sally Field) berufen und muss sich nun in der steifen, konservativen und harten Welt der Politik behaupten. Und siehe da: Mit ihren rosa Kleidchen, ihrer kindlichen Naivität und ihrem erfrischenden Charme schafft sie es tatsächlich die "Bruiser's Bill" vor den Ausschuss zu kriegen. Doch da wird sie brutal zurückgewiesen - denn ein Mitglied ihres "Teams" spielt falsch und will verhindern, dass Elles Gesetzesvorschlag durchgesetzt wird.
Wird es Ms. Pink trotzdem schaffen in Washington zu bestehen? Und was ist mit der Hochzeit?...
Kinofilm-Rating
In Hollywood werden bekanntlich viele Fortsetzungen produziert. Kaum ist ein erster Teil einigermassen erfolgreich, wird ein zweiter nachgeschoben, um die Materie bis zum letzten Tropfen auszuquetschen. Meist leidet allerdings die Qualität der zweiten Teile mächtig darunter und nur selten kann eine Fortsetzung mit dem Original mithalten. Genau unter diesen Schwachpunkten leidet auch Legally Blonde 2. Zwar sind die Schauspieler nett, sympathisch und lustig, aber man hat definitiv das Gefühl, als ob man alles schon kennt und die Geschichte schon mal erzählt wurde.
Da ist ein blondes Dummchen (echt, ein laufender Blondinenwitz, mit allen Klischees und Vorurteilen) das durch ihre unkonventionelle Art "Karriere" macht und so die grössten Probleme löst. Und das wars auch schon. Die Tatsachen, dass sie in 95% der Szenen Pink trägt, ihr kleiner Hund Bruiser sein "coming-out" hat und praktische jedes Vorurteil bestätigt wird, sind zwar amüsant und locken doch den einen oder anderen Lacher hervor, reichen jedoch bei weitem nicht aus um diesen Film unterhaltsam zu machen.
Schauspielerisch scheint Reese Witherspoon ihre Nische gefunden zu haben, denn sie geht in der Rolle der Elle Woods richtiggehend auf und hat auch jedes Szene voll im Griff. An ihrer Seite werden gestandene Schauspieler wie Sally Field oder Luke Wilson zur Nebensache. Die beiden kommen nicht über eine Nebenrolle hinaus und vor allem Sally Field (respektive Ihre Rolle) war recht nervend...
Fazit: Legally Blonde 2 ist eine typische Fortsetzung, wie es sie in Hollywood dutzendfach gibt. Alles schon mal passiert, praktisch keine Überraschungen und es macht sich zwischendurch tatsächlich Langeweile breit.
Trotzdem gibt es einige Schmunzler und ein, zwei richtige Lacher. War der erste Teil (Legally Blonde) noch unbeschwert, frisch und lustig, ist die Fortsetzung leider nur ein lahmer Abklatsch. Empfehlenswert ist der Film eigentlich nur für Hardcore-Witherspoon-Fans oder solche, die wieder mal so richtig nichts, nichts und noch mal nichts überlegen wollen, wenn sie in einen Kinofilm gehen. Ich fands schwach...
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1.8 Sterne (47 Bewertungen) | 4 Kommentare



