Just Married (2003)

Voll Verheiratet

Just Married (2003) Voll Verheiratet

Oder: Auf immer und ewig?

Just Married

"Sali zäme!"

Sarah (Brittany Murphy) und Tom (Ashton Kutcher) haben geheiratet. Das passierte zwar gegen den Willen von Sarahs Familie und Freunde, aber egal. Die beiden (noch) glücklichen Eheleute machen sich auf den Weg in die Flitterwochen, und zwar quer durch Europa.

Just Married

Size doesn't matter, oder?

Doch was eigentlich eine romantische Reise durch Paris und Venedig und mit viel Zeit füreinander geplant war, entwickelt sich zu einem Desaster. Eine Panne jagt die nächste und kaum ein Stein bleibt auf dem anderen. Als dann auch noch Sarahs Ex-Freund Peter (Christian Kane) auftaucht (der die beiden natürlich auseinander bringen will), ist das Chaos perfekt.

Wird die Unbeschwertheit des jungen Ehepaares den Problemen trotzen?


Kinofilm-Rating

Im realen Leben ebenfalls frisch verliebt, sind Brittany Murphy und Ashton Kutcher in Just married bereits einen Schritt weiter. Murphy, eben noch an der Seite von Eminem in 8Mile zu sehen, scheint sich immer mehr zu einem kommenden Superstar zu entwickeln. Kutcher hingegen scheint mit den Rollen in Komödien durchaus zufrieden zu sein: in "seiner" TV-Show That 70's Show feiert er in Amerika grandiose Erfolge. Auf den Frühling (= Hochzeit-Zeit) ist diese Komödie perfekt getimt. Hoffentlich lässt sich durch diesen Film niemand vom "Ja-Wort" abbringen...

Die Story ist kurz und simpel. Mann trifft Frau, die beiden heiraten und gehen in den "Honeymoon". Dort geht alles drunter und drüber und die beiden müssen feststellen, dass ihre Beziehung seit der Heirat doch arg gelitten hat. Im Westen nichts neues. Schon diverse Male wurde ein ähnlicher Stoff verfilmt und manch einer dieser Filme hat besser abgeschnitten, als dieser hier. Zwar wird geblödelt und gewitzelt was das Zeug hält, aber so richtig lustig ist's eben doch nicht.

Die Schauspieler Ashton Kutcher und Brittany Murphy spielen solide. Auch wenn (die wirklich niedliche) Brittany manchmal etwas peinlich wirkt, so macht sie das mit ihrer guten Laune wieder wett. Und Ashton Kutcher ist halt einfach ein Sympathiebolzen, den man gern haben muss.

Just married bietet ausser ein paar schönen Aufnahmen von Frankreich und Venedig kaum Neues. Lachen und losgröhlen kann man, wenn man im Teenie-Alter ist. Ich konnte ein, zwei Mal laut lachen (bei den Szenen, die man schon im Trailer sah...) und ein paar Mal schmunzeln. Vor allem ab dem französischen Hotelbesitzer, der herrlich arrogant "Ah, vous êtes americaines?" fragt, als das Paar laut gröhlend und wie ein Elefant im Porzellanladen in's bedächtige Schlosshotel marschiert... Ansonsten ist's leider eher Durchschnitt.

2.8 Sterne
2.8 Sterne (44 Bewertungen) | 2 Kommentare

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07.04.2003 / muri