The Italian Job (2003)

The Italian Job (2003)

Oder: Imagination is the key to success

The Italian Job

"Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert!"

VENEDIG - John Bridger (Donald Sutherland) plant seinen letzten Coup: Ein Tresor gefüllt mit Goldbarren im Wert von 35.8 Millionen Dollar. Das Team von Bridger, bestehend aus 5 Leuten, ist bereit und es kann losgehen. Alles läuft nach Plan - nach dem Plan, den Charlie Croker (Mark Wahlberg) bis ins letzte und kleinste Detail akribisch genau ausgearbitet hat. Mit einem kleinen Täuschungsmanöver verschaffen sich die Diebe die nötige Zeit um den Safe zu knacken und mit dem Gold zu verschwinden.

The Italian Job

husch husch weg!

Da kommt der alte John Bridger ins Spiel: Seine Spezialität ist das Safeknacken. Er schafft es mit sehr viel Gefühl und einer unglaublichen Gelassenheit die entsprechenden Kombinationen herauszuspühren. Sei es unter Wasser, unter Zeitdruck oder unter anderen Stresssituationen - ihm gelingt es immer. Auch diesmal schafft es der Meister seines Fachs erneut auf Anhieb. Mit ein paar Kisten voll Gold machen sich die Diebe auf den Heimweg.

The Italian Job

Dezentes Product-Placement

Bei einem kleinen Zwischenhalt in den Bergen wird erst mal gefeiert. Es freuen sich alle über den gelungenen Coup und beginnen sich Gedanken zu machen, was sie mit all dem Geld tun werden. Doch schon bald ist ausgeträumt: Kurz nach dem Zwischenstopp geraten die Jungs in einen Hinterhalt, Bridger wird erschossen und das ganze Gold ist weg.

Ein Jahr später gibts eine heisse Spur zum verlorenen Gold, sie führt die Überlebenden nach L.A.. Doch wer wird im Ernstfall den Tresor knacken? Naja, der alte Bridger hat eine hübsche Tochter namens Stella (Charlize Theron), die so einiges von ihrem Vater gelernt hat ...


Kinofilm-Rating

The Italian Job basiert auf dem gleichnamigen Film von Michael Caine aus dem Jahre 1969. Damals versuchten die Diebe davonzukommen und ihre Leben in Sicherheit zu bringen, indem sie das grösste jemals dagewesene Verkehrschaos in Los Angeles verursachten. Mit etwas modernerer Technik, aber nach dem gleichen Prinzip gehen die Jungs in der neuen Version vor.

Der Film ist eine gute Mischung aus Krimi, Spannung und Action. Anders könnte man auch sagen, dass es eine gute Mischung aus Teilen von Ronin, Ocean's Eleven und einer Prise Mission Impossible ist: Ein Team aus Spezialisten, perfekte Planung, auf alles gefasst sein, Vertrauensfragen, Verfolgungsjagden und ständiger Zeitdruck. Trotz der eigentlich schon zur genüge bekannten Elemente, verliert der Film nichts an Spannung und die 111 Minuten Spielzeit gehen im Fluge vorüber.

Aus schauspielerischer Sicht zeigt sich der Film auch nicht gerade von schlechten Eltern: Donald Sutherland, Edward Norton, Charlize Theron, Mark Wahlberg ... um die bekanntesten zu nennen. Sie bieten alle zusammen eine Glanzleistung, jeder einzele passt perfekt in seine Rolle. Gerade dies ist doch das Interessante an solchen Filmen: Alles sind Spezialisten und charakterlich meist meilenweit voneinander entfernt und doch sie sehen alle ein, dass aus der Kombination aller eine ziemlich grosse Macht entstehen kann.

An diesem Film hat mir aber noch speziell gut gefallen, dass es keinen klischeehaften romantischen Part drin hat, der in solch einem Action-Thriller meist nicht viel zu suchen hat. Vielfach wirken diese so reingepflastert, unglaubhaft und unpassend (siehe Matrix Reloaded). Ich sage nicht, dass es sie überhaupt nicht geben darf, aber sie sollten zumindest in die Story passen und dem Film entsprechend dezent oder intensiv zur Geltung kommen.

Wer also gerne gute Krimi-Action-Thriller sieht und gegenüber Verfolgungsjagden mit Autos nicht grundsätzlich negativ eingestellt ist, wird bei diesem Film definitiv voll und ganz auf seine Kosten kommen.

4.3 Sterne
4.3 Sterne (169 Bewertungen) | 53 Kommentare

5.0 Sterne5 von 0.0-6.0
24.11.2003 / pj