Identity (2003)

Identität

Identity (2003) Identität

Oder: Ich bin er und wer bist du?

Identity

"It's raining again..."

In einem einsamen Hotel in Nevada treffen 10 Personen aufeinander. Draussen tobt ein Sturm, das Hotel ist von der Umwelt abgeschnitten.

Ed (John Cusack), ein ehemaliger Cop, der nun als Chauffeur Filmstars durch die Landen fährt. Caroline (Rebecca de Mornay), eine Schauspielerin. Paris (Amanda Peet), eine Prostituierte, die versucht ihrem Beruf zu entkommen. Rhodes (Ray Liotta), ein Polizist, der einen gefährlichen Gefangenen (Jake Busey) transportiert. Ein frisch verheiratetes Pärchen und ein Ehepaar mit ihrem jungen Sohn.

Identity

Das war's wohl endgültig mit der Grillparty...

Nach einer Zeit merken die Zusammengekommenen, dass frisch nach dem "10 kleine Negerlein"-Prinzip, einer nach dem anderen ermordet wird. Wer steckt dahinter? Ist es der böse Verbrecher? Ist es sonst einer aus der Gruppe? Oder spielt eine fremde Macht ihr böses Spiel mit den ahnungslosen Opfern? Und was hat der nervöse Manager des Hotels mit den Morden zu tun?

Um dies herauszufinden, müssen die übrig gebliebenen Menschen versuchen, Gemeinsamkeiten zu finden. Denn irgend etwas verbindet die Menschen. Ein Geheimnis, dass alle hier zusammengebracht hat. Doch unter Zeitdruck und in solch engen Räumen, gibt es einfacheres, als einen Mörder zu überführen... Denn das Töten geht frisch fröhlich weiter...


DVD-Rating

Kein grosses Gruselstück, nicht übermässig hintergründig, aber durchaus kurzweilig, gut gespielt und flott inszeniert. Sicher, Identity ist einer jener Filme, die man sich kaum zweimal anschauen wird, dafür liegt zu viel Gewicht im letzten und aufschlussreichsten Akt. Und bei erfahreneren Filmfreaks wird wohl bald einmal der Heurekaeffekt auf der Suche nach dem Mörder ausbleiben. Dennoch bleibt zumindest die ein oder andere nette, überraschende Wendung (es sei hier nichts verraten) als Bettmümpfeli übrig - nein, nicht die schlussendliche, die anderen eben... ?!

Thrillerfans werden nicht übermässig vom Stuhl fetzen, der Erschreckungsgrad von Identity bleibt relativ verhalten und oft vorhersehbar. Das macht aber nichts, denn darum geht es hier kaum, wenn auch die Werbung seinerzeit vollmundig darauf verweisen wollte. Vielmehr stellt der Film den Zuschauer vor eine folgenschwere Entscheidung und einige werden sich veräppelt vorkommen, andere lachen sich ins Fäustchen. Daneben steht dem Film noch ein anständiger Cast mit dem immer gern gesehenen John Cusack, Ray Liotta und der visuell nicht abweisenden Amanda Peet zu Gute. DVD rein, hinsetzen, sich wohlschauerlich und vergnüglich unterhalten lassen und dabei nicht allzu viel nachdenken müssen. Dafür ist Identity der richtige Anwärmer.

Es gibt zwei Fassungen auf der DVD: die Kinoversion und eine um zwei Szenen verlängerte Fassung. Ansonsten sind auf der Bonus Seite einige Deleted Scenes, Storyboardvergleich sowie ein recht amüsanter Audiokommentar und ein witzig designtes Auswahlmenü zu verzeichnen. Bildmässig erhält die DVD ein "gut". Das Bild scheint etwas weich, aber doch recht scharf und farbkräftig mit wenigen Nachzeichnern. Klanglich ist die Disc sehr überzeugend, mit viel Dynamik und teilweise tollen Effekten.

4.5 Sterne 4.0 Sterne
4.5 Sterne (122 Bewertungen) | 7 Kommentare

4.5 Sterne4.5 von 0.0-6.0
29.03.2004 / muri (Inhalt), pb (Rating)


DVD-Infos

DVD erschienen am 23.03.2004

  • Bildformat: 2.40:1
  • Sprachen: Deutsch, Englisch (DD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
  • Extras: 2 Fassungen; Filmkommentare Regisseur & Autor; Entfallene Szenen mit Kommentar; Filmografien: Schauspieler, Regisseur, Autor; Making Of; Storyboard Vergleiche; Diverse Trailer.