Herr Lehmann (2003)

Herr Lehmann (2003)

Oder: auf den Hund gekommen

Herr Lehmann

Magst du Jägermeister?

(Christian Ulmen) lebt in Berlin. Doch nicht irgendwo. Sondern in Berlin-Kreuzberg SO36. Zusammen mit jeder erdenklichen Art von Lebenskünstlern. "Herr Lehmann" ist eigentlich nur ein Nickname, den er einfach nicht mehr loszuwerden scheint, der ihn aber immer wieder daran erinnert, dass er bald 30 sein wird und er bis jetzt noch nicht allzu viel erreicht hat. Er ist Kellner in einer Bar und ganz zufrieden mit seinem Leben. Bis eines Tages ein Hund seinen Weg kreuzt. Diesen kann er zwar mit Hilfe einer Flasche Schnaps dazu bringen, ihn unverletzt passieren zu lassen. Doch die Begegnung mit dem Hunde steht für tiefgründigere Veränderungen in Herr Lehmann's Leben.

Herr Lehmann

Kein Kochkurs.

Da lernt er mal die neue Köchin (Katja Danowski) in seinem Stammrestaurant kennen. Mit der lässt sich wunderbar darüber diskutieren, ob es nun in Ordnung sei um 10:00 Uhr morgens Hackbraten zu verspeisen und welche Bedeutung die Kruste bei diesem Gericht hat. Die beiden lernen sich näher kennen.

Herr Lehmann

Berlin-Kreuzberg bei Nacht.

Dann künden Herr Lehmann's Eltern ihren Besuch an. Und die haben gewisse Vorstellungen von der beruflichen Laufbahn ihres Sohnes.

Und dann dreht auch noch sein bester Freund (Detlev Buck) durch. Zeit sich neu zu finden.


Kinofilm-Rating

Ich hatte nicht viele Erwartungen an diesen Film, diese konnten nicht erfüllt werden.

Christian Ulmen's komödiantische Einlagen in seiner Sendung "Unter Ulmen" auf MTV finde ich zum Teil recht spassig. Ich hätte ihm jedoch nicht vorgeschlagen, es mal mit nem ernsthaften Film zu versuchen. Denn im Film hatte ich echt Mühe den Typ zu sehen, den Ulmen eigentlich spielte. So konnte ich nie wirklich in den Film eintauchen. Dieses Problem hatte ich auch bei vielen der anderen Schauspieler. Eigentlich allen, ausser Detlev Buck, der Lehmann's Freund Karl spielte. Dem nimmt man die Rolle die er spielt auch wirklich ab.

Meiner Meinung nach, hat der Regisseur Leander Haussmann schon weit bessere Filme produziert. Ich möchte empfehlen, doch lieber Der Eisbär anzusehen.

Was mir aber doch gut gefallen hat, waren die verbildlichten Vorstellungen der Charakteren an ein paar Stellen im Film. Wenn die Hauptdarsteller plötzlich im Jedi-Kostüm dastehen, ist das echt witzig anzuschauen.

4.2 Sterne
4.2 Sterne (35 Bewertungen) | 8 Kommentare

2.0 Sterne2 von 0.0-6.0
06.10.2003 / pf