Freddy vs. Jason (2003)

Freddy vs. Jason (2003)

Oder: Auf die Schlachtbank, fertig, los!

Willkommen zum heutigen Showkampf!

Freddy vs. Jason

Manicure?

Darf ich vorstellen, in der rrrrrechten Ecke sitzt Freddy Krueger (Robert Englund). Bekannt aus schier unzählbar vielen Nightmare on Elm Street Filmen, versucht er erneut in unseren Träumen unsere Ängste zu wecken, um uns schliesslich auf möglichst grausige Weise ins Jenseits zu befördern. Sein favorisiertes Werkzeug, seine Messerhand, hat er - wie praktisch - jederzeit griffbereit, sozusagen.

Freddy vs. Jason

Facelifting?

In der anderen Ecke dürfen wir Jason Voorhees (Ken Kirzinger) begrüssen. Das ungeliebte, "kleine" Kind wollte einfach nicht sterben und wandelt deshalb fortan als unsterblicher, hasserfüllter Bengel durchs... naja... Leben. Jason kennt kein Erbarmen, selbst nach seinem 10. Film hat er noch keine Ruhe gefunden. Er kennt nur eine Devise: was schreien kann, zwei Beine hat und ein Mensch, gehört - vorzugsweise mit seiner Machete - umgebracht.

Lets get ready to rrrrrumble!

Die Vorgeschichte ist übrigens schnell erzählt: Freddy Krueger "lebt" dank Erinnerungen an seine Person. Jedes Mal wenn jemand an ihn denkt, wird er stärker. Doch schon seit etlichen Jahren hat man ihn fast total vergessen... Geschwächt ruft er Jason zum Leben (einmal mehr) zurück, um die Ängste der Menschen zu schüren und sie so an Freddy zu erinnern. Doch Jason findet am Morden gefallen und vermiest Freddy "das Geschäft". Dieser findet das gar nicht gut und versucht nun mit allen Mitteln Jason dorthin zu schicken, wo er hingehört.


Kinofilm-Rating

Jeder Fan des Genres kennt die Protagonisten. Freddy als auch Jason durchlebten bereits unzählige Horrorfilme und sind nun erstmals als Duett zu sehen. Diese Konstellation verspricht einiges: beide Bösewichter sind Meister in ihrem Fach. Von Filmbeginn bis Filmende spritz Blut, wird gekämpft, getötet und geschlachtet. Hat man sich nach den ersten Minuten erstmal an den Ekel und Horror gewöhnt, verkommt die Schlachterei aber bald zur reinen Komik und damit zur Lachnummer - Mitleid mit den Opfern hat man schon lange keins mehr...

Trotzdem vermag Freddy Vs. Jason gut unterhalten. Kämpfen die beiden Protagonisten dann endlich gegeneinander, wird's sogar bisschen spannend. Bis zum (leider recht doofen) Schluss ist nicht klar, wer die Oberhand gewinnt.

Über die schauspielerischen Leistungen braucht man nicht viele Worte zu verlieren. Immerhin konnte Robert Englund, der langjährige Freddy-Darsteller, verpflichtet werden. Ansonsten hat das Effekt-Team brauchbare Arbeit verrichtet und literweise Blut verspritzt.

Wer gerne mal wieder Jason in Aktion sieht oder seine Freddy-Erinnerung (Voooorsicht!) auffrischen will, liegt - vorausgesetzt die Erwartungen sind nicht zu hoch - mit Freddy Vs. Jason richtig.

3.7 Sterne
3.7 Sterne (98 Bewertungen) | 40 Kommentare

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29.10.2003 / th