Freaky Friday (2003)

Ein voll verrückter Freitag

Freaky Friday (2003) Ein voll verrückter Freitag

Oder: Und Schuld ist immer der Glückskeks

Freaky Friday

Change of Styles!

Dr. Tess Coleman (Jamie Lee Curtis) hat ein stressiges Leben. Einen Job, der sie total fordert, einen Haushalt und dazu noch Söhnchen Harry (Ryan Malgarini) und die pupertierende Tochter Annabell (Lindsay Lohan), die sich immer wieder gegen die Autorität der Mutter sträubt und ihr eigenes Leben zu leben versucht.

Dazu kommt Ryan (Mark Harmon), der Tess eigentlich in 2 Tagen heiraten möchte und der den Problemen im Haus Coleman relativ chancenlos gegenübersteht. Als er eines Abends die zerstrittenen Parteien in's lokale chinesische Restaurant einlädt, nimmt das Übel seinen Lauf. Mutter und Tochter streiten sich immer deftiger, die Situation scheint zu eskalieren. Da kommt der chinesischen Grossmutter die fabelhafte Idee, den beiden Streithähnen doch mal „magische" Glückskekse zu geben, die dann auch nach einigen Anfangsschwierigkeiten gegessen werden. Und da geschieht etwas komisches.....

Freaky Friday

"Erst Zähneputzen, gäll!"

Nächsten Morgen erwachen die beiden in den jeweils anderen Körpern. Jawohl. Mutter ist Tochter und Tochter ist Mutter. Nach anfänglichen (und andauernden) Turbulenzen und Schwierigkeiten müssen Mutter und Tochter in den jeweils falschen Körpern das Leben des anderen leben. Mutti geht in die Schule, stutzt vorlaute Teenager zurecht und hilft auf ihre eigene Weise, den Schulschatz auf ihre Seite zu ziehen. Während die Tochter dazu verdammt ist, psychiatrische Hilfe zu geben, die schönen Seiten des Erwachsenseins zu geniessen und vor allem, zu heiraten!

Wie bringen die beiden sich wieder in den richtigen Körper? Wird die Heirat stattfinden? Und dann noch das grosse Konzert, auf dem die Tochter spielen muss, gefangen im Körper der Mutter.... Let the Fun begin!


DVD-Rating

Das Remake des gleichnamigen Films von 1977 mit der damals noch blutjungen Jodie Foster als Tochter und Barbara Harris als Mutter ist Regisseur Mark Waters recht gut gelungen. Trotz der bekannten Thematik, die natürlich in modernisierter Fassung auftritt, ist der Film witzig, rasant und lebendig. Das allzu amerikanische High-School-Milieu inklusive der Klischees von der Erzrivalin und Traumprinzen ist dagegen ein klarer Minuspunkt für den Film. Auch die Musik von Annas Band wirkt unecht und zu sehr auf Teenie-Pseudo-Punkband getrimmt.

Die Hauptpersonen Jamie Lee Curtis und Lindsay Lohan spielen jedoch gekonnt den ungewollten Austausch der Körper und Rollen. Besonders komisch wirken die Szenen, in denen beide Frauen mit den jeweiligen Männern ihres Herzens konfrontiert werden. So fühlt sich Annas Schwarm Jake (Chad Michael Murray) plötzlich eher von der Mutter angezogen als von der Tochter, denn die teilt, der Logik folgend, im Körper der Mutter seine Einstellungen und Sehnsüchte. Anders herum geht es Ryan (Mark Harmon), der sich einen Tag vor der Hochzeit, über die plötzliche Veränderung und Verjüngung seiner Zukünftigen wundert.

Wie das so sein soll im Körper einer anderen Person, beginnen Tess und Anna langsam die Dinge von einem anderen Standpunkt aus zu betrachten, was natürlich auch zur Konfliktlösung im täglichen Leben beitragen kann. Freaky Friday ist dabei ein Film für die ganze Familie, und obwohl von Disney produziert, ohne allzu lästig-auffällige Disney-Moral.

Um die Kleinen noch ein paar Minuten länger vor dem Fernseher zu halten, bietet die DVD einige Extras wie einen Blick hinter die Kulissen mit Lindsey Lohan, alternative Schlussszenen, "verrückte Patzer", eine zusätzliche Szene und Musikvideos.

4.0 Sterne 5.0 Sterne
4.0 Sterne (94 Bewertungen) | 8 Kommentare

3.53.5
13.07.2004 / muri (Inhalt), boxi (Rating)


DVD-Infos

DVD erschienen am 07.05.2004

  • Bildformat: 1:1.85
  • Sprachen: Deutsch (DD 5.1) / Englisch (DD 5.1) / Türkisch (DD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch / Englisch / Französisch / Italienisch / Spanisch / Arabisch / Türkisch
  • Extras: Hinter den Kulissen / verrückte Patzer / Alternatives Ende / zusätz. Szenen / Pinkslip rockt! / Musikvideos