Finding Nemo (2003)

Findet Nemo

Finding Nemo (2003) Findet Nemo

Oder: Under the Seaaaaaaa....

Finding Nemo

"Hey Dude, schau den Film, Dude, er rockt!"

Eigentlich könnts kaum perfekter gehen: Marlin (Albert Brooks und Coral (Elizabeth Perkins) haben soeben ein neues Zuhause bezogen. War dringend nötig, denn die beiden Clownfische erwarten bald hundertfachen Nachwuchs. Doch dann geschieht die Tragödie: Carol und die Fischeier werden gefressen, Marlin bleibt mit einem einzigen Ei zurück: Nemo.

Nemo (Alexander Gould) wächst schnell: Zeit für die Fischschule. Doch kaum lässt Marlin seinen Sohn mal aus den Augen, will dieser seinen neuen Klassengspändli auch schon seinen Mut beweisen und schwimmt zu einem ankernden Boot. Als häts Marlin geahnt: Nemo wird von einem Taucher eingefangen und in das Aquarium einer Zahnarztpraxis gesteckt.

Finding Nemo

Folge NICHT dem Licht!

Dort freundet sich Nemo schnell mit Bubbles, Gurgle, Jacques, Peach, Bloat und Deb & Flo und deren Anführer Gill (Willem Dafoe) an. Die heimischen Aquarienbewohner jahrelang unzähligen Fluchtpläne geschmiedet... mit dem kleinen Nemo könnte nun endlich ihre Chance gekommen sein!

Währendessen macht sich Marlin auf die beschwerliche Suche nach Nemo. Seinen einzigen Sohn gibt er nicht so schnell auf. Mit seiner Begleitung, der vergesslichen Führerin Dory (Ellen DeGeneres), will er durch den ganzen Ozean schwimmen, wenns sein muss...


Film-Rating

Eigentlich erübrigt sich jegliches Rating, ein einziges Wort genügt, und jedem Kinogänger sollte klar sein: "dieser Film ist ein Must-Sea!". Dieses Zauberwort heisst: PIXAR!

Wieder einmal haben es die Macher von Toy Story, A Bug's Life und Monster's Inc. geschafft. Atemberaubende Animationen kombiniert mit einem cleveren Skript und einem äusserst feinen Humor passend für jung und alt machen Finding Nemo zu einen grandiosen Kinoabenteuer.

Und nun ist es endlich soweit. Nach langen Monaten des Wartens schwimmt nun Nemo auch in unseren Kinos ins weite Unbekannte, um dort von Hobbyfischern als Trophäe eingesammelt zu werden. Die darauf folgende Odyssey von Papa Marlin und seiner vergesslichen Reisebegleiterin Dory sucht seinesgleichen in der Filmgeschichte. Alleine die Selbsthilfegruppe der Haie - "we don't eat fish, fish are our friends..." - ist das Kinoticket wert.

Natürlich finden sich auch in Finding Nemo die klassischen Disney-Elemente wie Familie (okay, diesmal ists "nur" ein alleinerziehender Vater mit Sohn), Liebe (Papa Marlin macht alles für seinen Sohnemann), Anerkennung (alle drei Hauptdarsteller haben kleine Handicaps) und Freundschaft (Marlin und die vergessliche... Mist, wie hiess sie schon wieder... Dory). Doch der Film will nie moralisieren und findet eine perfekte Balance zwischen den Themen: nie kommt Langeweile auf, nirgendwo finden sich unnötige Witzeleien, nirgendwo wird zuviel auf die Tränendrüsen gedrückt.

Doch was Pixar-Filme wirklich auszeichnet, ist ihre Machart. Obwohl computergeneriert, kann man sich ab der ersten Minute in den Film einleben und sich mit den kleinen Darstellern identifizieren. Während des Films selber kommt nie der Gedanke "wow, wie haben die das denn gemacht, genial", es scheint bereits real zu sein. Umso grösser das Staunen und Erwachen beim Auftauchen aus der Tiefe des Meeres - plötzlich findet man sich im Kinosessel sitzend wieder und möchte den Film am Liebsten grad nochmals sehen.

Go sea it! Und wer den Kinosaal bereits während des Abspanns verlässt, ist selber schuld... *blubb*


OutNow.CH:

Bewertung: 6.06

 

12.10.2003 / th

Community:

Bewertung: 5.1 (302 Bewertungen)

 

 

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