Dogville Confessions (2003)

Dogville Confessions (2003)

Oder: The Making of Dogville

Dogville Confessions

Cyborg oder Kameramann?

Irgendwo in Schweden: Der dänische Regisseur Lars von Trier sammelt eine Gruppe Schauspieler um sich. Das Filmset ähnelt einer Theaterbühne und hat in einer einzigen Halle platz. Der Regisseur zwingt die teils von Hollywood verwöhnten Schauspielerinnen und Schauspieler, viel zu improvisieren, auch am Set zu sein, wenn sie keine Szene haben und verlangt eine grosse Anzahl Takes.

Dokumentarfilmer Sami Saif hat ausserhalb des Dogville-Sets eine Art Beichtstuhl aufgestellt: Ein kleiner Raum, beschriftet mit den Worten "Freedom of Speech" und ausgestattet mit einer Kamera. In diesen Raum können sich sowohl die Schauspieler, wie auch Regisseur von Trier zwischen den Dreharbeiten offen über ihre Erlebnisse aussprechen.

Im Vorprogram zeigt der Verleih die 10minütige Dokumentation "Lars von 1-10". In diesem erzählt der Däne, wie es zu den Dogme-Regeln gekommen ist, und was sie ihm bedeuten.


Kinofilm-Rating

Ich habe Dogville noch nicht gesehen. Ein Grund, weshalb ich mich noch nicht dazu bewegen konnte, ist bestimmt die Dokumentation Dogville Cofessions. Lars von Trier wirkt sehr egoistisch und arrogant, die Schauspieler tun einem sehr leid. Und dennoch sieht man, dass auch er es nicht einfach hat. Was soll ich an Dogville Confessions gross kritisieren? Das Gimmick des "Beichtstuhles" ist das Einzige, was den Film vom Durchschnitts-Making-Of hervorhebt. Ansonsten bietet Dogville Confessions wenig Infos und ständig verwackelte Bilder vom Dreh.

Wäre dies alles ein Special auf der Dogville-DVD wäre dies durchaus interessant. Doch den überteuerten Preis eines Kinoeintrittes würde ich für dieses Werk nicht ausgeben. Ich frage mich, wieviele Leute dies tun werden...

3.4 Sterne
3.4 Sterne (6 Bewertungen) | 0 Kommentare

2.52.5
13.10.2003 / ma