Deep Blue (2003)

Deep Blue - Entdecke das Geheimnis der Ozeane

Deep Blue (2003) Deep Blue - Entdecke das Geheimnis der Ozeane

Oder: Nun da Nemo gefunden wurde...

Deep Blue

In a Galaxy, far far away... falsch, so weit entfernt ist diese grösstenteils unbekannte und unerforschte Welt gar nicht. 70% der Erdoberfläche besteht aus Wasser, und ist eine eigene Welt. Die Ozeane beherbergen eine schier endlose Vielzahl an Lebensformen. Deep Blue nimmt uns auf eine Reise mit und zeigt uns die schönsten Geheimnisse dieser Welt.

Deep Blue

Im den Meeren von Patagonien erleben wir, wie gefährlich das Leben kleiner Seelöwen ist - mit den Killerwalen immer auf der Lauer. Albatrosse im südlichen Ozean müssen extremen Naturgewalten trotzen. Delphine und Haie attackieren einen Sardinenschwarm - und wir mittendrin! Doch auch an den Ufern passiert eigenartiges: Armeen von Blauen Soldatenkrabben rennen die Küstenlinien entlang.

Deep Blue

Im Korallenriff finden wir ein tropisches Korallenparadies, voller farbiger Bewohner. Doch bei Nacht zeigt es sich in einem ganz anderen, gefährlichen Gesicht... Klein und fein - das Plankton. Fressen und Gefressen werden - ein ständiger Kreislauf des Lebens. Doch nicht nur die Kleinen müssen daran glauben: Killerwale jagen das Junge einer Grauwalmutter.

Die Reise führt noch zu unzähligen weiteren Orten und Lebewesen... bis in die tiefsten Tiefen der Meere.


Kinofilm-Rating

Zwanzig spezialisierte Kamerateams belichteten mehr als 7000 Stunden Filmmaterial, besuchten im Laufe von fünf Jahren mehr als 200 Drehorte auf der ganzen Welt und sind in gepanzerten Mini-U-Boten bis zu 5000 Meter tief getaucht. BBC produzierte daraus die international erfolgreiche TV-Serie The Blue Planet. Die spannendsten Szenen, schönsten Bilder und besten Highlights des Filmmaterials kommen nun als 90-Minütiger Kinofilm in unsere Kinos.

Als IMAX-Verwöhnter war ich erst skeptisch. Doch auch auf der "kleineren" Kinoleinwand wirken die Bilder. Deep Blue bietet in den anderthalb Stunden einen fantastischen Einblick in die Unterwasserwelt. Die Berliner Philharmoniker verstärken die Eindrücke mit extra für den Film geschriebener Musik, Sprecher Frank Glaubrecht verknüpft die einzelnen Szenen. Die optimalen Voraussetzungen für eine... langweilige Dokumentation?

Fast. Denn Deep Blue will nicht lehren, bietet keine Fakten und ist ganz anders als die Tierfilme, die wir alle noch aus dem Biologie-Unterricht kennen. Die Regisseure Alastair Fothergill und Andy Byatt möchten unterhalten, und dies nicht nur mit der unbeschreiblichen Schönheit der Bilder. So bieten die einzelnen Szenen eine Menge "Action", ob das nun Hai-Attacken oder fischende Delphine sind.

Ein klitzekleiner Kritikpunkt bleibt - wünscht man sich mehr Informationen, mehr Fakten, so bleibt man auch sich gestellt. So wär's beispielsweise spannend gewesen zu erfahren, dass die Delphine tatsächlich taktisch vorgehen bei ihren Fischerei und mit Luftblässchen die Thunfische zusammentreiben - der Film zeigt zwar die Handlung an sich, aber erwähnt dies nicht speziell.

4.3 Sterne
4.3 Sterne (43 Bewertungen) | 10 Kommentare

55 von 0.0-6.0
10.01.2004 / th