Cradle 2 the Grave (2003)
Born 2 Die
Cradle 2 the Grave (2003) Born 2 Die
Oder: Dream-Team auf Diamanten-Jagd
Tony Fait (Rapper DMX) ist nicht über legalem Weg zu seinem Geld gekommen. Zusammen mit Kollegen erledigt er verschiedene Aufträge. Auch diesmal haben die vier wieder einen Auftrag erhalten und müssen aus einem Schliessfach einer grossen Bank 50 schwarze Diamanten klauen. Dumm nur, dass der taiwanische Geheimagent Su Duncan (Jet Li) ebenfalls auf der Suche den Diamanten ist.
Der Bande gelingt zwar der Coup, verlieren die Diamanten aber gleich danach an eine andere Gruppe, die vom Wert der Steine Wind bekommen hat. Als wäre die Situation für Tony nicht schon schlimm genug, wird auch noch seine kleine Tochter von einer weiteren Gruppe entführt, die alles tun würden um an diese Steine zu kommen. Da Su mit dem Gruppen-Oberhaupt noch eine Rechnung offen hat und Tony seine Tochter retten will, verbünden sich die zwei um die Steine gemeinsam zurückzuholen...
Kinofilm-Rating
Intelligente Dialoge, unvorhersehbare Story, geniale Special Effects und eine unglaubliche Spannung... Ich könnte noch mehr aufzählen, dass dieser Film nicht bietet. Klar, wenn man diesen Streifen anschauen geht, erwartet man auch keine intelligente oder spannende Story sondern gute Kämpfe und ein paar Action-Szenen - dies wird dem Zuschauer auch geboten. Vor allem die Kämpfe vom Kampfkünstler Jet Lie überzeugen. Das Ziel war, dass man noch härtere und spektakulärere Fights zeigt als man in vorherigen Filmen gesehen hat. Dazu griff man auch zu Hilfsmitteln um die Opfer, physikalisch unmöglich, durch die Luft fliegen zu lassen - dies wirkt in einigen Szenen etwas zu kitschig.
Die Story läuft nach dem altbekannten Muster ab: Ein cooler, schwarzer Typ und ein seriösen Cop bilden zusammen ein Team um auf Bösewichter-Jagd zu gehen. Zur Verfügung haben Sie schnelle Autos, treffen schöne Frauen, dürfen gegen alle Gesetzte verstossen und besiegen jeden der sich ihnen in den Weg stellt. Einzig interessantes an der Story sind die ominösen kleinen, schwarzen Steine die in Wahrheit aus gebündeltem Plutonium bestehen und doppelt so wirkungsvoll wie die üblichen Atombomben sind (Wow, wer ist nur auf diese Idee gekommen?).
Um die Stimmung aufrecht zu erhalten, hat man noch Anthony Anderson (Big Momma's House, Me, Myself & Irene) mit ins Boot genommen der für die Witze und dummen Sprüche zuständig ist. Bis auf die erste Szene, in der er einen schwulen Wachmann ablenken muss, konnte er mir aber nicht mehr als ein Schmunzeln entlocken. Zum Glück haben es die Filmemacher mit dem Soundtrack gut getroffen. Alle die gerne HipHop hören kommen voll und ganz auf ihre Kosten. Sogar Oscarpreisträger Eminem ist mit von der Partie und rappt den gelungen Titelsong.
Fazit: Der Film besteht aus vielen Elementen die man schon zu oft gesehen hat um aus dem Sessel zu fallen. So gibt es eine Verfolgungsjagd bei der viele Polizisten einen Flüchtigen auf einem Motorrad verfolgen oder Kampfszenen bei der sich die Helden gegen eine, zahlenmässig überlegene, Gegnermasse beweisen müssen. Schlecht ist der Film dadurch aber nicht da man diese Teile spannend in Szene gesetzt hat. Doch ausser den paar Szenen und ein paar witzigen Sprüchen unterhält der Film nur bedingt. Die Story wirkt zudem immer unkontrollierter und macht den zu einem eher schwachen Actionfilm an den sich wohl bald niemand mehr erinnern wird...
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3.0 Sterne (63 Bewertungen) | 12 Kommentare



