Star Wars: Clone Wars (2003)

Star Wars: Clone Wars (2003)

Oder: The missing Link

Star Wars: Clone Wars

Sauer werd ich gleich

Die Klonarmee der Republik schlägt sich noch immer mit den Separatisten herum. Die greifen an und gewinnen immer mehr die Überhand in dieser grossen Schlacht. Angeführt vom halb-mechanischen General Grievous überrollen die feindlichen Soldaten die verteidigenden Truppen um den Rat der Jedi-Ritter, welcher mit Yoda und Master Windu versucht, dem Bösen Einhalt zu gebieten.

Währenddessen wird der junge Anakin Skywalker in den Rang eines Jedi-Ritters gehoben, denn spezielle Zeiten erfordern ebensolche Massnahmen. Zusammen mit seinem Mentor und Lehrer Obi Wan Kenobi wird er auf einen Planeten geschickt, wo sich die Separatisten verschanzen sollen und sich auch gute Gelegenheiten für Prüfungen bieten, die der junge Padawan bestreiten soll.

Star Wars: Clone Wars

Wer braucht schon ein Holodeck?

In der Stadt ist in der Zwischenzeit der Teufel los. Kanzler Palpatine wird bedroht und macht sich mit drei Jedi-Rittern auf die Flucht. Ihnen auf den Fersen trappelt General Grievous, der von seinem Meister, Count Dooku, gelernt hat, wie man diese lästigen Jedis um die Ecke bringen kann. Und das will er anwenden, um den Kanzler zu entführen und den Separatisten den Sieg in dieser Schlacht zu garantieren.....


DVD-Rating

Einige werden sich gefragt haben, was die Folgen waren, als Anakin Skywalker seine Braut Amidala heimlich am Comersee geheiratet hat. Oder wie die Intrigen von Senator Palpatine weiter gesponnen wurden und mit den ehrenvollen Jedis Katz und Maus gespielt wurde. Wie ist aus dem netten Jungen Anakin, der benarbte, langhaarige Krieger geworden? Was haben die Klonkriege wirklich bewirkt? Viele dieser Fragen werden in Clone Wars 2 beantwortet, da man einen direkten Übergang zu Star Wars: Episode 3 brauchte und für diesen auf einen zwar gewöhnungsbedürftigen, aber gelungenen Animationsstil zurückgriff.

Die Geschichte braucht ein paar Minuten, bis sie so richtig Fahrt aufnimmt. Wer den ersten Teil Clone Wars bereits gesehen hat, dem wird der Einstieg wohl leichter fallen. Alle anderen werden sich erstmal fragen, wer da wen verfolgt und wer eigentlich überhaupt auf welcher Seite steht. Erst beim Auftauchen von General Grievous wird klar, wo die Guten und wo die ganz Üblen sind. Dann geht dafür prächtig die Post ab.

Der Animationsstil ist, wie erwähnt, erstmal gewöhnungsbedürftig. Eckige Figuren, schnelle Schnitte und grelle Blitze. Wenn man aber mal "drin" ist, dann passt so ziemlich alles zusammen. Die Geschichten, die einerseits den Kampf von Yoda und Master Windu gegen die Angreifer, andererseits die vermeintliche Rettung des Kanzlers durch Jedis und schlussendlich den finalen Test von Anakin zeigen, kommen gut und sind recht interessant. Auch wenn die einzelnen Figuren, wie zum Beispiel die Wookies oder die katzenähnliche Rasse bei der Anakin-Story, doch etwas sehr fantastisch sind und mir persönlich überhaupt nicht gefallen.

Fazit: Clone Wars 2 ist optimales Fanfutter, für jegliche Art von Fan des Star-Wars-Universum. Die Stimmen der Figuren sind teilweise recht nah am Original, dass ich hätte wetten können, dass ein Samuel L. Jackson oder ein Ewan McGregor persönlich gesprochen hätte. Das und die gelungene Umsetzung der Geschichten machen aus dem leider nur einstündigen Film ein richtig gutes Erlebnis.

Die Extras sind für Fans ein Leckerbissen. Die fehlenden Links, wichtige Fakten und die Zusammenhänge zwischen dem Cartoon und dem Real-Film werden in einem zehnminütigen Feature erklärt. Zwar bleiben einige Fragen weiterhin unbeantwortet, aber man versteht die Zusammenhänge besser. Ein Demo vom Game für die X-Box und die Trailer zu zwei Games können als nächstes angeschaut werden. Schöne Posters und Artwork fehlen ebenso wenig, wie natürlich der Trailer zu Star Wars: Episode 3. Das man mit Lego auch coole Kurzfilme machen kann, ist bekannt. Nun geht's in die weite Galaxie und die Figürchen zeigen, dass sie auch mit Laserschwert und Kanonen umgehen können. Lustiges Teil. Leider nur ein wenig länger als fünf Minuten, dafür sieht man Darth Vader am Schluss noch die Abspannmusik dirigieren.


OutNow.CH:

Bewertung: 5.05

 

17.11.2005 / muri

Community:

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