Cheaper By the Dozen (2003)
Im Dutzend Billiger
Cheaper By the Dozen (2003) Im Dutzend Billiger
Oder: Aller guten Dinge sind 12
Tom Baker (Steve Martin) und Kate (Bonnie Hunt) sind seit 23 Jahren verheiratet. Dass sich die beiden durchaus zu beschäftigen wissen, beweisen ihre 12 Kinder. Eines Tages bekommt Tom die grosse Chance, ein Footballteam in Chicago zu coachen und natürlich muss die Familie mit umziehen. Für ihn geht zwar ein Traum in Erfüllung, die Kinder allerdings lenken nur unter Protest und sehr widerwillig dem Umzug in die Grossstadt ein.
Gleichzeitig erfüllt sich auch Kate's Traum. Sie hat nämlich ein Buch geschrieben, das nun veröffentlicht wird. Für die Promotion dieses Werkes soll sie nun zwei Wochen lang auf Tour gehen. Doch halt! Mutter weg? Vater alleine mit 12 Kindern? Das kann ja heiter werden....
So hat denn auch Tom diverse Probleme mit seinem Nachwuchs zu lösen. Denn auf die Hilfe der ältesten Tochter Nora (Piper Perabo und ihrem etwas komischen Freund (Ashton Kutcher) kann er nicht zählen. Diese werden auch kurzfristig aus dem Haus geekelt. Sein Sohn Charlie (Tom Welling) findet sich gar nicht zurecht und vermisst das Landleben und die ganze Familie droht auseinander zu fallen.
Und nachdem auch des Vater's Football-team in den Haushalt einbezogen wird, kann's schlimmer nicht kommen... Oder? Denn als auch noch der kleine Mark (Forrest Landis verschwindet, muss sich zeigen, ob die Familie trotz allen Übels und aller Probleme, zusammenhalten kann.
Kinofilm-Rating
Sobald die Katze aus dem Haus ist, tanzen die Mäuse. So ist es im wahren Leben und so ist es in Cheaper by the Dozen. Vater und Mutter verwirklichen ihre Träume und der Rest der Familie hat mit dem zu leben und passt sich nur schwer der neuen Umgebung an.
Was sich eigentlich nach einem Drama anhört, wird durch den Witz, den Slapstick und die Familientauglichkeit der Geschichte und der Szenen, zum Kinospass für die ganze Familie. Nichts grossartiges, aber stets sympathisch und mit teils wirklich lustigen Szenen angereichert.
Zur allgemeinen Unterhaltung werden Unterhosen in Hackfleisch eingelegt, dass dann der unbewollte Freund von Hunden belästigt wird, Frösche entwischen und fallen herrlich platschend in's Rührei und unfähige Elektriker haben ihre grösste Mühe mit der Reparatur eines Kronleuchters. Lustige, entspannende Unterhaltung, halt.
Schauspielerisch fährt Steve Martin auf seiner Bringing down the House-Schiene und wird von Bonnie Hunt sogar noch übertroffen. Der Nachwuchs (Tom Welling, immerhin der "Superman" aus Smallville, Piper Perabo und Hillary Duff) glänzen nicht, sind aber auch irgendwie zuwenig in die Geschichte eingebunden, da man mit 12 Kindern halt jedem ein wenig Spielraum lassen muss. Einzig die beiden Zwillinge waren schnüsig und herzig. Die hatten das Publikum sofort im Griff.
Fazit: Ich fand's lustig, entspannend und man kann das Ganze ohne jegliche Art von Hirnaktivität halt einfach geniessen. Wer keine hohen Ansprüche an den Kinofilm stellt, wird hier vergnügt und gut unterhalten das Kino verlassen. Und für Familien ist der Film sowieso zu empfehlen.
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3.5 Sterne (46 Bewertungen) | 20 Kommentare



