Bulletproof Monk (2003)

Bulletproof Monk - Der kugelsichere Mönch

Bulletproof Monk (2003) Bulletproof Monk - Der kugelsichere Mönch

Oder: Heiliger Bimmbamm!

Ein namenloser Mönch aus Tibet beschützt schon seit Jahrhunderten eine uralte, geheimnisvolle Schriftrolle, die der Schlüssel zu unbegrenzter Macht und Unsterblichkeit ist.

Bulletproof Monk

"Was guckst du?"

Im Jahre 1943 geht die Verantwortung für die Rolle auf einen weiteren namenlosen Mönch(Chow Yun-Fat) über, der sie sogleich gegen den Nazischergen Struker und dessen Leute verteidigen muss. 60 Jahre ist er danach auf der Flucht, 60 Jahre hat er Zeit, bis er einen geeigneten Nachfolger gefunden haben muss. Einer alten Prophezeiung nach wird er diesen in Amerika finden.

So begegnen sich im Jahre 2003 der Taschendieb Kar (Sean William Scott) und der Mönch - eher unfreiwillig - in der New Yorker U-Bahn, jeder auf der Flucht vor seinen jeweiligen Häschern. Dank einer gemeinsamen Rettungsaktion sieht der Schriftrollenträger in dem Dieb bald mehr als nur einen einsamen und verwahrlosten Kriminellen. Als sich nach und nach die Prophezeiungen erfüllen, ist der Mönch sicher, dass er seinen neuen Nachfolger vor sich hat.

Bulletproof Monk

Bete und arbeite ...

Doch auch als der die gesamte Geschichte endlich geschluckt hat, sträubt er sich noch immer gewaltig, dieses Erbe anzutreten. Zum Nachdenken hat er trotzdem kaum Zeit - der Nazi Struker ist noch immer hinter dem mysteriösen Schriftstück her und scheut keinen Aufwand um daran zu gelangen. So wird das ungleiche Paar buchstäblich von einer Verfolgungsjagd in die andere gezogen und muss alles daran setzten, die Rolle vor den gierigen Händen Strukers zu retten.

Ein Glück, dass da noch Jade (Jaime King) ist, die Tochter eines russischen Mafiosi. Sie wird den beiden mehr als einmal den Hintern retten ...


Kinofilm-Rating

Man hört's von den Dächern pfeifen. "Was soll das? Was macht die Legende aus dem Osten in einem Film mit einem US-Teenie-Idol? Geht's noch?" An diesen Aussagen ist durchaus etwas Wahres dran. Aber so schlecht, wie es von allen Seite klingt, ist Bulletproof Monk dann doch wieder nicht.

Obwohl sich die Geschichte grundsätzlich nicht von normalen Buddy-Movies wie Rush Hour oder Lethal Weapon unterscheidet, gibt es hier doch einen entscheidenden Vorteil. Die Kämpfe. Hervorragend choreographiert, mit einem Schuss "Tiger/Dragon"-Flugtechnik und schon machen diese Raufereien die Höhepunkte aus.

Chow Yun Fat spielt solide und sympathisch. Wie eigentlich in den meisten seiner Filme. Dass er kein mimischer Meister ist, tut hier nichts zur Sache. Seann William Scott kann mit ein paar sehr schönen Karate-Aktionen beeindrucken und darf auch seine neu gestählten Muskeln zeigen. Allerdings bleibt seine Figur doch zu sehr an der Oberfläche und wer hier dumme Sprüche à la American Pie (wo er den "Stiffler" spielte) erwartet, dürfte leicht enttäuscht sein. Die bösen Nazis sind lächerlich, stereotypisch dargestellt und bringen nie den gewünschten Eindruck eines ernst zu nehmenden Gegenspielers auf die Leinwand.

Fazit: Bulletproof Monk ist ein nettes Filmchen, mit gelungenen Special-Effects. Nichts aussergewöhnliches, aber durchaus anschaubar. Und wer auf leicht mystisch angehauchte Stories um geheimnisvolle Kräfte steht, der wird hier gut bedient. Und wenn dann noch die Kampfszenen gelungen sind, dann steht dem Spass nichts mehr im Weg.

3.3 Sterne
3.3 Sterne (54 Bewertungen) | 9 Kommentare

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10.08.2003 / Mandella (Inhalt), muri (Rating)