Azumi (2003)

Azumi (2003)

Oder: Sexy Slice'n'Dice

Azumi

Power Ninjas

Hoch oben in den japanischen Bergen trainiert ein alter weiser Samurai zehn junge Waisenkinder. Schon seit ihrer Kindheit werden sie hier zu den perfekten Mördern getrimmt und im Schwertkampf ausgebildet. Einziges Mädchen und Spitzenreiterin der Truppe ist Azumi (Aya Ueto). Die Zehn kriegen von ihrem Meister noch einen letzten Auftrag, bevor die erste richtige Mission beginnen kann. Nach dieser schwierigen Aufgabe, sind es nur noch fünf Kämpfer, die übrig bleiben.

Azumi

Ketchup?

Die vier tapferen Jungs und die noch tapferere Azumi machen sich auf dem Weg, böse Kriegsherren zu ermorden. Doch ihre Gegner scheinen nicht untätig gewesen sein und auch sie schicken kampflustige Samurai, um die jungen Kämpfer unschädlich zu machen. Die Freunde erleben viele Abenteuer und etliche Schwertkämpfe und Azumi stellt die Moralität ihrer Taten in Frage. Sollte sie vielleicht doch lieber ein normales Leben leben? Ist es ihre Bestimmung, eine Killerin zu sein?


Kinofilm-Rating

Die oberen zwei Abschnitte hätte ich eigentlich getrost weglassen können, denn in diesem Film geht es definitiv nicht darum, eine möglichst interessante und abwechslungsreiche Geschichte zu erzählen. Nein es geht hier um serious Ass-kicking und das wird Non-Stop geboten. Man werfe eine Prise Schulmädchen-Erotik, eine Menge Kunstblut und abstrusen Humor dazu und fertig ist Azumi. Und es schmeckt super!

Während ich Azumi mir am 4. Internationalen Festifal des Fantastischen Filmes in Neuchâtel (NIFFF) 2004 ansah, konnte ich mir eine Frage nicht verkneifen: Weshalb ist eigentlich Kill Bill nötig, wenn es die Japaner doch definitiv besser können? Braucht es denn einen Tarantino, der diese Filme kopiert, um sie einem grösseren Publikum, welches zu faul ist um Untertitel zu lesen, näherzubringen? Azumis Schwertchoreographie ist atemberaubend und die Kampfszenen stellen das "House of Blue Leaves" absolut in den Schatten. Die 19jährige Hauptdarstellerin Aya Ueto tritt ihren Gegner nicht nur richtig in den Hintern, sondern sieht dabei auch noch verdammt sexy aus.

Besonders gefallen hat mir auch der Humor, der die Geschichte prägt. Ein affenartiger Samurai, ein tuntiger Massenmörder und Barbarenbrüder, die sich nur so zum Spass gegenseitig Löcher in die Hände bohren sind nur einige Figuren, die witzige Situationen verursachen. Doch 143 Minuten sind lang, sogar wenn man das höchst kreative Abschlachten von 100en von Statisten bewundern kann, ist es manchmal fast ein wenig zuviel des Guten und man schien Mühe gehabt zu haben, einen Schluss zu finden.

Alle Hack, Swooosh, Kazoing!, Bang!, Boom, Kablaaam! - Fans: Kauft euch die Code 3 DVD von Azumi und get ready for some serious, fucking awesome, Ass-kicking!

4.7 Sterne
4.7 Sterne (28 Bewertungen) | 20 Kommentare

5.55.5
25.08.2004 / ma