The Twilight Samurai - Tasogare Seibei (2002)
Samurai in der Dämmerung
The Twilight Samurai - Tasogare Seibei (2002) Samurai in der Dämmerung
Iguchi Seibei (Hiroyuki Sanada) ist ein verwittweter Samurai. Ein Samurai der nicht mehr töten, sondern sich ganz seinen beiden Töchtern widmen und sich zur Ruhe setzen will. Sein Freund drängt ihn dazu wieder zu heiraten, doch Seibei lehnt ab. Seit seiner Kindheit ist die selbstsbewusste Tomoe (Rie Miyazawa) eine gute Freundin, doch eine Heirat ist für Seibei ausgeschlossen. Oder doch nicht?
Eines Abends kriegt Tomoe Besuch von ihrem trinkenden Ex-Mann, der droht sie zu schlagen, heimgesucht. Seibei fordert diesen darauf zu einem Duell am Fluss auf. Nach einem triumphalen Sieg werden Vorgesetzte der Samurai-Siedlung auf die erstaunlichen Fähigkeiten des Kämpfers aufmerksam und erteilen ihm einen letzten Auftrag.
Kinofilm-Rating
Wer bei Twilight Samurai einen actiongeladenen Martial Arts Film à la Hero oder Crouching Tiger, Hidden Dragon erwartet, wird enttäuscht sein. Gerade mal zwei Schwertlämpfe werden in Yoji Yamada dialoglastgem Film gezeigt. Und auch diese sind fernab des schwerelosen Wire-Fu's, welches man sich seit The Matrix, so gewohnt ist.
Basierend auf dem Roman von Shuuhei Fujisawa ist der Film ein intimer Blick in das Leben eines Samurai, seine Konflikte und seine Pflichten. Schauspieler Hiroyuki Sanada trägt den Film. Und das macht er wirklich sehr gut und berührend. Sein Charakter Seinei ist vielschichtig und gut geschrieben. Doch leider leiden die Nebenfiguren dadurch, da diese leider im Vergleich sehr blass scheinen.
Überhaupt ist der Film im wahrsten Sinne des Wortes eher farblos. Nein, nein der Film ist nicht schwarz weiss, was mir persönlich sehr gefallen hätte. Die dunklen Szenen waren sehr dunkel und die Farben der Bilder überhaupt nicht kräftig. Dieser Look macht einen nicht sehr überzeugenden Eindruck, da er eher an TV-Produktionen erinnert.
Trotz diesen kleinen Mängeln und einem aufgesetzt wirkendem Schluss bietet Twilight Samurai einen interessanten, zeitweise auch berührenden, Einblick in das Leben eines Samurai. Und das lohnt sich doch allemal.
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4.7 Sterne (13 Bewertungen) | 1 Kommentar



