The Tuxedo (2002)
The Tuxedo - Gefahr im Anzug
The Tuxedo (2002) The Tuxedo - Gefahr im Anzug
Oder: tuxracer?
Taxi, Taxi! Keiner ist schneller als Taxichauffeur Jimmy Tong (Jackie Chan), allerdings hat auch keiner mehr Bussen als er. Und genau damit hat er sich qualifiziert: Fortan darf er im Auftrag der CSA den Topagenten, Playboy und Millionär Clark Devlin (Jason Isaacs) durch die Gegend fahren. Ein Traum wird wahr, nicht ganz, aber fast: Jimmy wäre doch soooo gerne auch ein toller Frauenheld - doch im Angesicht eines holden weiblichen Geschöpfs verschlägts dem Armen immer die Sprache (man(n) kennt's).
Im Leben eines Topagentenchauffeurs gibts nur eine Regel: Niemals, unter keinen Umständen, darf der sündhaft teure, schmucke Smoking des Agenten berührt werden. Einfach, nicht? Nicht. Schon bei der ersten Fahrt ins blaue wird die Limousine samt Inhalt angegriffen und in die Luft gesprengt. Einzig Jimmy's Fahrkünsten ist's zu verdanken, dass Agent (und Smoking!) schwer verletzt überleben. Mit letzter Kraft haucht Mr. Superagent dem Jimmy ein paar Worte zu, gibt ihm seine hightech Armbanduhr und ... fällt röchelnd ins Koma.
Ehrensache für Jimmy, die Mission von Devlin wird fortgeführt. Und da er erst mit Smoking ein richtiger Agent ist, schlüpft er kurzerhand ins verbotene Kleidungsstück. Doch das schmucke Stück ist in Tat und Unwahrheit ein hochtechnologischer Kampfanzug, kontrolliert über eine Armbanduhr. Auf Knopfdruck wird so aus (je)dem kleinen Mann ein Topagent. Ehrensache für Jimmy, dass er seines Chefes Mission weiterführen und - in enger (aber nicht allzuenger!) Zusammenarbeit mit Del Blaine (Jennifer Love Hewitt) - zu Ende bringen will...
Kinofilm-Rating
Trotz nun einem fast 50jährigen Jackie Chan bringt der Film immer noch eine gute Portion gewohnte Jackie Action gepaart mit seinem ureigenen Humor. Für einige mögen die teilweise computeranimierten Kampfszenen wohl ein bisschen ungewohnt erscheinen. Allerdings sollte man sie nicht auf einen müde werdenden Jackie sondern eher auf seinen Superanzug zurückführen, der Computermagie fast zur Notwendigkeit macht.
Obwohl er seine Martinis lieber gerührt als geschüttelt geniesst, sind die Anspielungen auf Bond unverkennbar und spätestens mit dem weltberühmten Satz "Tong, James Tong" wird jedem Kinogänger bewusst, dass das Superagentendasein nur zu 10% vom Herzen des Spions abhängt, denn Kleider machen ja bekanntlich Leute. Das Tonggirl Jennifer Love Hewitt, im ersten Einsatz auf freiem Felde, besticht nicht nur durch ihr Decolté und die dazu passenden Losungsworte sondern auch durch ihre ausgefeilte Schlangenkopftechnik im Schattenboxen.
Die Rolle des Jimmy Tong hebt sich von seinen bisherigen Filmen deutlich ab. Für einmal ist er nicht der Superpolizist, sondern ein Tölpel, der per Zufall in die Rolle des Superspions schlüpfen kann und Dinge macht die er nie zu träumen wagte.
Der Zuschauer kann einen unterhaltsamen, witzigen Film geniessen, ohne gross mit Köpfchen dabeisein zu müssen. Für Chan-Clan Anhänger sicher ein Vergnügen da auch in diesem Film Jackie das Sagen hatte, sobald die Fäuste flogen. Trotzdem sind solche Szenen nicht so stark aneinandergereiht wie in früheren Filmen, sodass mehr Platz für Slapstick bleibt.
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2.8 Sterne (52 Bewertungen) | 7 Kommentare



