Signs (2002)

Signs - Zeichen

Signs (2002) Signs - Zeichen

Oder: Viel Mais im Kornfeld

Signs

Wo ist denn hier der Ausgang?

Ex-Vater (sprich geistlich englisch "Father" - nix Leim) Graham Hess (Mel Gibson) lebt mit seinen zwei noch-nicht-pubertierenden Kindern und seinem Bruder (sprich englisch "Brother") Merrill (Joaquin Phoenix) auf einer Farm mit MaisKornfeld jedoch ohne Bett darin. Seit einem schlimmen Unfall, durch den Graham seine Frau verloren hat, glaubt dieser nur noch bedingt an das Positive im Leben (Fakt i.c. nur unwesentlich wesentlich).

Signs

Alles Gute kommt von oben...

Unvorhergesehen, so richtig urplötzlich also, entdecken Grahams Kinder im MaisKornfeld ohne Bett gespenstige Kornkreise. Man spekuliert, ob vielleicht eine Lausbubenclique ihre Spässchen und Unwesen treibt. Doch zur gleichen Zeit tauchen massenhaft ähnliche Phänomene auf - weltumspannend. Als schliesslich in der Nähe der Kreise leuchtende, unidentifizierbare Objekte im/am Himmel "hängen", wird's erst richtig ausser-gewöhnlich-irdisch...


Kinofilm-Rating

Regisseur und m.E. Laien-Darsteller M. Night Shymalan ist laut vieler Pressestimmen ein begnadeter Filmmann. The Sixth Sense und Unbreakable sind seine zwei letzten "There's something beyond reality"-Movies inkl. Bruce Willis der darin einfach unschlagabar gut seine Charaktere mimte.

Mit Signs fährt der grossäugige Regisseur wieder auf einer ähnlichen Schiene weiter. Diesmal geht es um das Mysterium der Kornkreise, welches äusserst spannend und mit teils witzigen Dialogen in einem lächerlich-kitschigen Ende gipfelt.

Während des Films kamen mir Gedanken wie die folgenden: "Das Intro ist ungewöhnlich langweilig. Und doch kreiert dieses Ungewöhnliche eine etwas humorvolle, komische Stimmung." - "Die Dialoge, Mimiken und Gesten der Darsteller sind stets erste Sahne und bringen den Zuschauer mehr als nur einmal zum Schmunzeln oder Lachen." - "Teils muss das zarte Gemüt seine absolut stärksten Nerven aus dem Hinterstübli kramen. Denn die Spannung ist gut inszeniert und hält einem wirklich wach." - "Faszination Kornkreise. Was geht da draussen tatsächlich ab?" - "Kinder, Kinder, seid ihr genial besetzt!" - "Um Himmels Willen. Wenn der Regisseur gleich selber mitspielt, kann er nicht vorher ein bis zwei Tricks von den Profis abgucken?" Und ganz zuletzt: "Was für ein bescheuertes Ende! Schade, sowas lässt einen fahlen Nachgeschmack zurück, was sich auf die Mund-zu-Mund Propaganda für den Film wohl nicht gut auswirken wird."

Rückblickend, nach mehreren Gedanken zu Story, Actorism (?) und Regie ist Signs ein gelungener Film mit perfektem Cast, gutem Sound, sehr vernünftigen Bildern und witzigen Teilen. Meiner Meinung nach besser als seine zwei vorherigen Filme... Und eventuell auch näher an der Realität (na gut, darüber lässt sich streiten). Bloss das Ende ist einfältig gewählt.

3.3 Sterne
3.3 Sterne (150 Bewertungen) | 52 Kommentare

4.54.5
20.08.2002 / nd