The Scorpion King (2002)
The Scorpion King (2002)
Mit gehöriger Verspätung schaffte es nach der Heavy Metal-Scheibe nun auch die Filmmusik in unsere CD-Läden. Debney, seit dem Riesenflop Cutthroat Island keine Identifikationsfigur des Fantasy-Genres, tritt mit dem Mumien-spin-off The Scorpion King die Nachfolge von Jerry Goldsmith (erfolgreich mit The Mummy) und Alan Silvestri (enttäuschend mit The Mummy Returns) an. Die ersten drei, vier Tracks der Scheibe sind eher schwer zu geniessen, setzt Debney doch voll auf das Metal-Konzept mit verzerrten E-Gitarren und hämmernden Drums und lässt sein Orchester im Hintergrund vor sich hin säuseln. Das klingt nach 80er Jahre B-Picture. Geduld ist also gefragt, ehe Debney doch noch sein Talent als Konzertmeister aufblitzen und die Hollywood Musiker im zweiten Teil der CD in epischen Breiten und mit Chor auftreten lässt. Doch soll nicht heissen, dass ein grosses Orchester automatisch mit guter Filmmusik in Verbindung gebracht wird, Debney hält dafür zu wenig thematisches oder entwickeltes Material parat, dennoch entschädigt seine Partitur wenigstens ein bisschen für die Nervenbelastung des Anfangs.
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