Roughnecks: The Starship Troopers Chronicles - The Klendathu Campaign (2002)
Roughnecks: The Starship Troopers Chronicles - The Klendathu Campaign (2002)
Oder: Big Trouble on Big K
Die Zephyr-Kampagne wäre beinahe die letzte Mission der Roughnecks geworden, denn nur auf den letzten Drücker konnten sie von dem Eisklotz fliehen, der ziellos durch das All getrieben ist. Ganz ohne Spuren ist der Einsatz jedoch nicht an ihnen vorbeigegangen: Maj. Zander Barcalow (Nicholas Guest) hat sich nämlich mit Bug-Sporen infiziert und ist inzwischen soweit mutiert, dass er kaum noch als Mensch erkennbar ist. Er ist es auch, der kurzerhand die Valley Forge - das Raumschiff und Basis der Roughnecks - gekapert und damit Kurs auf einem abgelegenen Planeten am anderen Ende der Galaxie genommen hat. Der Planet entpuppt sich als Klendathu, die Heimat und Ursprung der tödlichen Käfer, welche die Menschen schon seit der Invasion von Pluto in einen schrecklichen Verschleisskrieg verwickelt haben.
Jetzt besteht die beste Möglichkeit, den Krieg gegen die Bugs ein für allemal zu beenden, und deshalb mobilisiert SICON auch die gesamte Militärmaschinerie, um dem Gemetzel in einem schnellen Überraschungsschlag ein Ende zu bereiten. Doch mit der Invasion von Klendathu sind die Menschen nicht bloss mit einem Nachschub-Depot oder Aussenposten konfrontiert, sondern mit der Heimat der Bugs, dem Vorhof der Queen und der ursprünglichen Brutstätte der Schrecken, die sie über die vielen Kampagnen bekämpft haben. Werden sie die gnadenlose Übermacht besiegen können oder laufen die Roughnecks wie auch Tausende andere Soldaten der Mobilen Infanterie in den sicheren Tod? Der Kampf um Big K hat begonnen!
DVD-Rating
Nach vielen Zwischenstationen über Tophet, Tesca und dem Absturz auf Zephyr haben die Roughnecks den Heimatplaneten der tödlichen Bugs gefunden, und es geht ans grosse Aufräumen. Jedenfalls könnte man dies erwarten, denn nachdem über die vergangenen Kampagnen immer wieder die Gefahr, welche von den Bugs ausgeht, hervorgehoben wurde, ist es doch die grosse Krönung, die Heimat von den Käfern zu erobern. Leider ist dem nicht so, die Klendathu-Kampagne hinterlässt so enttäuscht wie keine andere bisher.
Wobei, der Auftakt ist den Machern durchaus gelungen. Mit dem Aufgreifen von Zander Barcalows Infizierung, die schon während der Zephyr-Kampagne für Probleme gesorgt hat, etablieren sie nicht nur einen interessanten Gegner, sie können auch eine genau so abwechslungsreiche wie spannende Episode bieten, welche die Roughnecks schliesslich nach Klendathu führt. Doch damit hört der Lobgesang leider schon auf. Klar, die Grossinvasion des Bug-Heimatplaneten wird darauf spektakulär gestartet, doch wirklich etwas Interessantes wurde nicht daraus gemacht. Da werden die üblichen Säuberungsmissionen geboten, die schon auf Pluto und Tophet ausgewalzt wurden. Und anstatt die letzten Geheimnisse der Bugs zu erforschen, wird die Zeit mit Flashback-Episoden totgeschlagen, in denen die Troopers von den Verbliebenen Abschied nehmen. Das wäre Material für die äusserst langfädige Zephyr-Kampagne gewesen, aber sicher nicht während der grossen Invasion auf Big K.
Wenigstens wird mit dem zum Bug mutierten Zander ein interessanter Gegenspieler etabliert, der für kurze Zeit mit seinen Imposter-Bugs für bange Minuten und mit seinem Ansatz des Krieges auch für unerwartete Situationen sorgen kann. Leider wird dies nicht genutzt, und so findet man sich schnell in Routinemissionen wieder, die man im Verlauf der Serie schon mehr als dreimal gesehen hat. Dies nimmt dem eigentlichen Grande Finale jeglichen Wind aus den Segeln, und was eine spezielle Kampagne hätte werden können, verkommt zunehmend zum Tiefpunkt der Saga, der bis auf ein paar neue Bugs und einige Infos über die Charaktere kaum einen Mehrwert bietet. Daran kann selbst die Rückkehr von Carl Jenkins ins Team nichts ändern.
Fazit: Was die grosse Invasion des Bug-Heimatplaneten hätte werden können, ist zum Tiefpunkt der Serie geworden. Das Beste an der Klendathu-Kampagne bleibt die eigentliche Reise dahin, der Rest ist kaum mehr als bereits dreimal gesehene Routine und wirkt schlichtweg verschenkt. Schade, aus der Invasion des Heimatplaneten hätte man einiges mehr herausholen können.
Die DVD bietet gewohnte durchschnittliche Routine mit mässiger Bildqualität und ebensolchem Ton. Als Bonusmaterial finden sich neben dem Audiokommentar nur Filmographien der Sprecher.
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2.3 Sterne (2 Bewertungen) | 0 Kommentare
DVD-Infos
DVD erschienen am 08.10.2002
- Bildformat: Standard 1.33:1 (4:3)
- Sprachen: Englisch (DD 5.1); Deutsch (DD 2.0); Italienisch (DD 2.0); Russisch (DD 5.1); Französisch (DD 2.0); Spanisch (DD 2.0)
- Untertitel: Englisch; Deutsch; Polnisch; Tschechisch; Ungarisch; Hindi; Türkisch; Arabisch; Dänisch; Schwedisch; Finnisch; Holländisch; Norwegisch; Isländisch; Griechisch; Hebräisch; Bulgarisch
- Extras: Kommentare; Filmografien



