Reign of Fire (2002)
Die Herrschaft des Feuers
Reign of Fire (2002) Die Herrschaft des Feuers
Oder: Sankt George hätts gefreut...
Im London der Gegenwart wird der 12-Jährige Quinn Zeuge, als seine Mutter (Alice Krige) und deren Arbeiter bei Bauarbeiten versehentlich einen uralten, schlafenden Drachen (!) wecken. Der ist dementsprechend sauer und so nimmt die Verwüstung der Erde seinen Lauf. 20 Jahre später ist Quinn (Christian Bale) der Anführer einer Sippschaft, die sich vor den Drachen versteckt und in einer abgelegenen Ruine haust. Die Drachen vernichten alles, was sich bewegt und die Menschheit steht am Abgrund.
Auftritt Amerikaner! Van Zan (Matthew McConaughey) ist ein Jäger der besonderen Art. Seine Bestimmung ist es, das Drachenvieh zu erledigen und damit die Menschheit zu retten. Und zwar auf eine Weise, die man nicht für möglich hält. Da er mit seinem Auftreten und seiner Vorgehensweise so ziemlich alles zunichte macht, was Quinn aufgebaut hat (Menschenlager, Unterschlupf, Essen..) bilden sich so natürlich Spannungspunkte. Und der Drache schläft auch nicht...
Kinofilm-Rating
In den Walt Disney Studios in Paris kann man bei einer "Behind-the-Scenes"-Tour mit einem Bähnchen durch Filmkulissen fahren. Unter anderem auch durch das London von Reign of Fire. Von dort her "kannte" ich den Film. Die Trailer versprachen ebenfalls gute Unterhaltung. Also, rein mit mir... Nun ja, um es vorwegzunehmen. Die Drachen sind genial animiert und verdammt lebensecht, sofern man das beurteilen kann. Die Szenen, in denen die feurigen Viecher vorkommen, sind dann auch die Höhepunkte des Filmes. Soll aber nicht heissen, dass der Film schlecht wäre oder so. Der Streifen bringt die "Ende der Welt"-Stimmung recht gut rüber und zu lachen gibt's eigentlich gar nichts. Okay, als die Amerikaner in Form von Colonel Van Zan auftauchen, mit grossem Pi-Pa-Po und der erloschenen Zigarre im Mund, ist's einem schon zum schmunzeln. Aber sonst nimmt sich der Film recht ernst und die Bedrohung springt auch auf die Zuschauer über. Schauspielerisch sehr gut fand ich den eigentlich sonst auf eher "softere" Rollen abonnierte Matthew Mc Conaughey. Der macht seine Sache wirklich überzeugend und so spielt seine Figur so übertrieben "tough", dass es einfach eine Freude ist, ihm zuzuschauen.
Reign of Fire ist ein Film, den man eigentlich dann angucken sollte, wenn man keine anspruchsvollen Dialoge erwartet, sondern Action. Man muss über Logiklöcher hinweg sehen und sich dem Film und der Stimmung einfach hingeben, ansonsten ist man enttäuscht. Mir hat er überraschenderweise gut gefallen, auch wenn ich nichts gegen ein paar mehr Fights mit den Drachen gehabt hätte.
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3.2 Sterne (85 Bewertungen) | 14 Kommentare



