Panic Room (2002)
Panic Room (2002)
Jawohl, den Oscar für Lord of the Rings I hat er verdient gehabt, der Howard Shore. Nun kehrt er aber mit Panic Room wieder zu seinen tiefsten musikalischen Wurzeln zurück und auch zur erneuten Zusammenarbeit mit Regisseur David Fincher. Shore arbeitet in Panic Room vorwiegend mit tiefen Streicher- und Holzbläserstimmen, eine betont spannend-gruselige Stimmung bewirkend, die in ihrer hypnotischen Art nicht nur im Film die Nackenhaare zum Stehen bringen. Motivisch ist seine Musik von drei, vier Noten bestimmt, Anhaltspunkte zur musikalischen Orientierung sind nicht augenfällig, aber unbewusst eindringlich. Das ist bei Shore aber nichts neues, eher stilistisch geprägt und seit Silence of the Lambs auch geschätzt. Einzuordnen ist die Musik denn auch in diese Richtung, Se7en und Silence, das tiefrgündig broddelnde Element. Klasse, doch nicht für jeden musikalischen Geschmack geeignet - schade nur, dass die CD nach nur 30 (!) Minuten so unverhofft und plötzlich endet.
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