The Mothman Prophecies (2002)
Die Mothman Prophezeiungen
The Mothman Prophecies (2002) Die Mothman Prophezeiungen
Oder: ich motte, du mottest, er mottet...
John Klein (Richard Gere) ist der Reporter bei der Washington Post happily married mit der bildschönen Mary (Debra Messing). Das Eheleben der beiden Turteltäubchen scheint perfekt. Doch während einer spätabendlichen Autofahrt verliert Mary aus heiterem Himmel (also urplötzlich unvorhergesehen) die Herrschaft über den Wagen. John ist wohlauf, Fahrerin Mary jedoch stirbt aufgrund schwerer Verletzungen kurze Zeit später.
Der seit dem Tod seiner Frau am Boden zerstörte, verwirrte John setzt sich eines Nachts ins Auto und fährt ohne eigentliches Ziel drauflos. Was folgt ist eine Kette von mysteriösen Umständen, die ihn irgendwie ins kleine Nest Point Pleasant bringen (oder vielmehr lotsen?). Über Point Pleasant sind innerhalb weniger Wochen viele Ungereimtheiten hereingebrochen, wie die Ortskundige Polizistin Connie Parker (Laura Linney) zu berichten weiss. (Zu) Viele ansässige Menschen wu/erden von einer grausig-schaurigen Kreatur* penetrant in Angst und Schrecken versetzt. *Eine Mischung aus Engel, Dämon, Motte und Mensch.
Mit viel Mut und Überzeugung folgt John der Spur dieses Wesens, lässt sich von ihm verfolgen und fast terrorisieren. Bis in ihm die Klarheit (jedoch längst nicht Antwort) wächst: Genau wegen dieses *Mothman* hat seine Frau damals im Wagen die Kontrolle verloren...
Kinofilm-Rating
Was ist real? Spinnen die Typen oder was zur Hölle sehen gewisse People in Point Pleasant? Etwas Hintergrund-Information: The Mothman Prophecies basiert auf dem gleichnamigen Buch, welches wiederum auf einer "wahren Geschichte" beruht. Mothman-interessant! Der Anfang des Films ist geglückt und reisst die neugierigen Näschen ins Geschehen. Der Mittelteil versucht Knochen ans Gerippe zu pflastern und gleichzeitig die Spannung zu steigern. Gelingen tut's der Regie nicht gänzlich - der Versuch ist aber trotzdem sehenswert. Das Ende endet endlich. Leider etwas zu kitschig und oberflächlich. Ein bisschen langgezogen wirkt's ab Mitte Moviezeit und immer weniger interessant. Richard Gere in einer etwas ungewohnten Rolle, die er überzeugend rüberbringt.
Hollywood und das kino vulgaris werden seit einiger Zeit regelrecht mit filmischen Auseinandersetzungen rund um den menschlichen Verstand ("dive into your and other ppl's mental depths") heimgesucht. Das will nicht heissen, dass die Thematik daneben ist. Eine gegenteilige Meinung würd' ich hier vertreten. Doch frag' ich mich, ob die betreffenden Produktionen nicht in zeitlich versetzten Abständen hätten kinoisiert werden können.
Als Mystery-Tüte mit mittlerer Erwartungshaltung all denjenigen zu empfehlen, die kein hohes Niveau à la Blair Witch erwarten, aber dennoch gute Unterhaltung mit etwas Gänsehautansatz suchen. Nicht simple, aber simple.
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3.9 Sterne (39 Bewertungen) | 5 Kommentare



