Maid in Manhattan (2002)

Manhattan Love Story

Maid in Manhattan (2002) Manhattan Love Story

Oder: Mit dem Staubwedel durch die Hotelzimmer

Maid in Manhattan

Schrägkopf Putzmaid

Marisa Ventura (Jennifer Lopez) ist eine alleinerziehende Mutter aus der Bronx und arbeitet hart und fleissig als Zimmermädchen in einem Nobelhotel im glamourösen New Yorker Manhattan. Durch einen dummen (naja, eher sehr glücklichen) Zufall trifft sie in einem Zimmer - und in den "nur kurz zur Anprobe geliehenen" Klamotten - eines weiblichen Hotel-Gastes auf den gutaussehenden, beliebten Politiker Christopher Marshall (Ralph Fiennes). Oder trifft er auf sie? Egal. Dieser denkt dabei natürlich, dass Marisa eine gutbetuchte Dame - die zahlende Herrin des Hotelzimmers - ist.

Maid in Manhattan

Frisch gestrichen...

Die beiden Turteltäubchen (Staubwedel und Politgrinser) mögen sich auf Anhieb gut leiden und ziehen gemeinsam eine Runde um den Central Park. Nach weiteren Liebeleien und einer heissen gemeinsamen Nacht sprühen die Liebesfunken noch höher. Es wäre alles so perfekt und Marisa hätte endlich ihren Traumprinzen gefunden... Doch wie reagiert Christopher, als er die Wahrheit über Marischen erfährt?


Kinofilm-Rating

Schön für Maid in Manhattan, dass der Film in den USA am ersten Weekend deftig abgeräumt hat. Das Bedürfnis nach einer kitschigen Liebeskomödie mit Happy-End war wohl im Ami-Land - v.a. New York - nicht zu stoppen und musste befriedigt werden. Doch ob der Film bei uns einen kurzfristigen Wochenend-Hype auslösen wird, wag' ich zu bezweifeln...

Maid in Manhattan ist ein Durschnittsfilm. Kein Anspruch, nur ein Zusehen und wenn der Abspann kommt, ein Aufstehen und Gehen. Jennifer Lopez spielt nicht hervorragend und Ralph Fiennes bietet auch keine Sonderleistung. Wie könnten sie auch? Die Geschichte ist so simpel gestrickt und bestimmt schon tausendmal von irgendwelchen Produzenten, Regisseuren und Screenwriters auf die selbe Tour wiedergekaut worden.

Die snobbistische Barriere zwischen "Reich-Arm" reicht also von Versace, Diamanten, Prunk und Oberflächlichkeit geschmückt mit lächerlichem Yoga-Training bis zu alleingelassener Mamma (mit aufgewecktem Sohnemann), deren Tagesplan im Zeichen des Zimmer-Cleanings steht. Dies erinnert sehr an Lopez zweigeteiltes Leben: Früher Bronx-Kind, heute Weltstar mit Fummel- und Klunker-Spleen... Letzteres zumindest seit sie mit Ben Affleck rumgurrt.

Prädikat: Für alle Verliebten ist dies bestimmt ein ganz netter Film, den beidseitigen Gefühlen noch ein bisschen mehr Wärme, mehr Innigkeit zu verleihen. Schön kitschig, nett, viel Sonnenschein und etwas Dramatik. Kein Must...

3.2 Sterne
3.2 Sterne (44 Bewertungen) | 11 Kommentare

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25.02.2003 / nd