jackass - the movie (2002)

Jackass - Der Film

jackass - the movie (2002) Jackass - Der Film

Oder: Da hau mir einer in die...

jackass - the movie

Haarige Sachen...

Wer kennt sie nicht, die Truppe um Johnny Knoxville, die seit längerem auf MTV ihr Unwesen treibt. Kein Stunt zu gefährlich, keine Situation zu eklig, kein Streich zu derbe. Die Jungs machen alles das, was sich ein "normaler" Mensch nie trauen würde und haben so riesigen Erfolg nicht nur in Amerika, sondern auch in unseren Breitengraden.

Der Film besteht aus einer Aneinander-Reihung diverser skurriler und derber Spässe, die das Team extra für diesen Film "verbrochen" hat. Eine Handlung? Ein roter Faden? Doch nicht hier!

Jackass. Was soll man da schon gross sagen. Erfolgreich im TV und Helden der heutigen Gesellschaft... Sagt wohl alles, oder?


Kinofilm-Rating

Die Story hinter Jackass geht zurück in's Jahr 2000. Da war ein gewisser Philipp John Clapp als Schreiber eines Skateboard-Magazin namens Big Brother angestellt worden. Nachdem er einen Artikel über Selbstverteidigungs-Geräte schrieb und die Sachen an sich selbst testete, wurde der Editor des Magazins Jeff Tremaine auf den Jungen aufmerksam. Die beiden entwickelten ein Konzept für eine TV-Stunt-Show, scharten ein paar Kumpels aus der Skater-Szene um sich und Jackass war geboren. Nachdem die ersten Folgen auf MTV liefen und der Erfolg so unerwartet gross war, waren die Anfragen für einen Kinofilm nur der nächste logische Schritt.

Was erwartet man eigentlich von einem solchen Film? Handlung? Nein. Schauspielerische Glanzleistungen? Nö. Romantische Szenen? Njet. Feiner, lustiger Humor? *Tröööt* Falsch.

Aber man erwartet, dass sich ein paar vollkommene Idioten die Treppe runterstürzen, sich Raketen in den Hintern schieben, Alligatoren an ihren Brustwarzen kauen lassen, eigenen Pipi auflecken, vor der Kamera in die Hosen machen, sich übergeben und sich (so zu sagen als Höhepunkt) ein Spielzeugauto in den Darm schieben und das ganze dann stolz als Röntgenbild präsentieren.

Und was ist das Tragische daran? Es ist lustig!! Okay, nicht alles. Teilweise sind die Witze doch gaaanz unten in der Schublade anzusiedeln und richtig derbe eklig. (Vorsicht vor Steve-O...) Aber dann hat es wieder Momente, da lacht man sich fast krumm im Kinosessel.

Johnny Knoxville und Bam Margera (die beiden sympathischsten der Bande) sind noch lustig. Wee-man (der Kleine...) auch noch ab und zu. Aber Ryan Dunn, Steve-O und der Rest der Brüder haben halt einfach irgendwann mal eins zuviel an den Kopf bekommen....

Wer sich im TV amüsiert, über die derben Scherze der Jungs, wird das wohl oder übel auch im Kino tun. Wer sich nicht davor scheut, Leuten zuzusehen, die sich übergeben, denen die Weichteile bearbeitet werden und die (mit einem Stück Fleisch in der Unterhose) über Alligatoren hängen, der wird den Besuch des Filmes nicht bereuen. Wer allerdings mit all dem nichts anfangen kann, der bleibt lieber zu Hause. Denn Jackass ist Geschmacksache... Ich fand's lustig... shame on me.

3.0 Sterne
3.0 Sterne (87 Bewertungen) | 13 Kommentare

33
27.02.2003 / muri