The Count Of Monte Cristo (2002)

Der Graf von Monte Cristo

The Count Of Monte Cristo (2002) Der Graf von Monte Cristo

Oder: Rache ist gleich mehrfach süss

The Count Of Monte Cristo

"Einer für alle, alle für... he, so seit ihr denn hin!?!"

Der Franzose Edmond Dantès (James Caviezel) sitzt seit Jahren unschuldig auf einer brittischen Gefängnisinsel, hintergangen von seinem besten Freund Fernand Mondego (Guy Pearce). Nur die Liebe und Sehnsucht zu seiner Geliebten Mercédès (Dagmara Dominczyk) und die Unterstützung seines Mitgefangenen Abbé Faria (Richard Harris) lassen ihn die unglaublichen Qualen und Demütigungen überstehen. Eines Tages ermöglicht ihm ein waghalsiger Plan die Flucht auf die Insel Montecristo, wo er durch einen sagenhaften Schatz zu unermesslichem Reichtum gelangt...

Mit neuer Identität kehrt er in seine Heimat zurück und muss feststellen, dass Mercédès jetzt die Frau seines Verräters ist. Getrieben von der Rache an den Männern, die ihn seinerzeit verdammt haben, ist Edmond bereit, in der Stunde der Vergeltung alles zu opfern - wenn's sein muss auch sein Leben!


DVD-Rating

Der Graf von Monte Christo ist nun wahrlich keine unbekannte Geschichte und man verwundert sich ein wenig, dass sie immer wieder verfilmt wird. Fast muss man sich denn auch zu seinem Glück zwingen, sich die Rachegeschichten des Grafen erneut anzuschauen, doch Kevin Reynolds (Robin Hood: Prince of Thieves, Rapa Nui) Verfilmung ist wahrlich eine der gelungeneren und weit weniger zähflüssig als etwa der kürzlich im TV zu sehende Dreiteiler mit Depardieu und Mutti. Jay Wolperts Drehbuch fasst Alexandre Dumas's Bestseller kurz und bündig zusammen, seine Version lässt kaum Zeit für unnötig ausschweifende Einführungen und hach so göttliche Liebesgeschichten.

Jim Caviezel als Monte Christo, hm tja, da kann man sich wohl drüber streiten. Irgendwie hat der Bündner-Ami eine etwas gehemmte Ausstrahlung. Auch Guy Pearce dümpelt seit dem eindrücklichen L.A. Confidential zwischen phänomenal (Memento) und Fernsehniveau (eben hier) hin und her. Hingegen ist es eine Freude dem kürzlich verstorbenen Richard Harris (eben in Harry Potter noch zu sehen) als Dantès "Zellenkumpan" zuzuschauen. Als dann: Der 2002er Monte Christo ist glatt, flott inszeniert und abenteuerlich gut. Kein umwerfendes Filmereignis zwar, aber ein empfohlener Annäherungsversuch für Monte Christo-Abstinenzler.

Die DVD kommt im Doppelpack mit Doku über Dumas, geschnittenen Szenen und anderen Kleinigkeiten. Ein nettes Set.

3.8 Sterne 4.0 Sterne
3.8 Sterne (30 Bewertungen) | 1 Kommentar

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22.12.2002 / th (Inhalt), pb (Rating)


DVD-Infos

DVD erschienen am 22.10.2002

  • Bildformat: 16:9 anamorph, 4:3
  • Sprachen: Deutsch, Englisch (Digital 5.1 und Dolby Surround)
  • Untertitel: Deutsch
  • Extras: Kinotrailer Englisch; Interviews; Making Of; Geschnittene Szenen; Szenen aus verschiedenen Kameraperspektiven; Produktionsnotizen; Doku über Alexandre Dumas etc.