Zoolander (2001)
Zoolander (2001)
Oder: No Brain? No Pain!
Die Crème de la crème der Mode-Designer sehen ihr Imperium bedroht. Der neue Ministerpräsident von Malaysia will die Kinderarbeit abschaffen und könnte somit die gesamte Modeindustrie in den Ruin stürzen. Wo sollen sie jetzt ihre Waren herstellen lassen? So beschliessen die Modeschöpfer, dass der Minister beseitigt werden muss. Der exzentrische Mugatu (Will Ferrell) hat auch schon einen Kandidaten für diesen Job im Visier: Das superdämliche Super-Super-Super-Male-Model Derek Zoolander (Ben Stiller), der gerade dabei ist den Titel als "Männliches Model des Jahres" zum vierten Mal zu verteidigen, scheint dafür besonders geeignet. Als die Auszeichnung allerdings an seinen Erzrivalen, den Schönling Hansel (Owen Wilson) geht, ist Zoolander am Boden zerstört. Tief getroffen verkündet er seinen Rücktritt vom Laufsteg um sich den wahren Werten des Lebens zu widmen.
Was ist wahrer als... richtige Arbeit? Also macht Derek sich zunächst auf den Weg in die Kohlenmine zu seinem Vater (Jon Voight). Dieser ist jedoch ganz und gar nicht begeistert als sein Sohn, den er für ein tuntenhaftes Weichei hält, bei ihm auftaucht.
Zurück nach New York wo er - für ihn - unerwartet einen lukrativen Auftrag des Modezars Mugatu für dessen neue Fashion-Show erhält. Als Ehrengast des Fashionevents eingeladen: Der Minister von Malaysia... Mugatu und seine Gehilfin Katinka (Milla Jovovich) unterziehen Derek einer intensiven Mugato™ Gehirnwäsche und programmieren ihn so zu einer gefährlicher Waffe. Der heimtückische Plan scheint aufzugehen: Derrek, schön und schön dämlich merkt nichts.
Doch der aufmerksamen Journalistin Matilda (Christine Taylor) vom Time Magazin kommt dem Komplott auf die Schliche. Um den Machenschaften Mugatus zu entgehen schlägt sie vor, dass Zoolander sich an dem Ort, an dem seine Verfolger ihn am wenigsten vermuten würden verstecken solle. Was bietet sich eher an als... Wohnung von Hansel?
Kinofilm-Rating
Endlich kann ich für einen Film mal eine klare Aufschlüsselung meiner Sternchenverleihung präsentieren:
- ein halbes Sternchen gibts für den netten Versuch die Modebranche auf die Schippe zu nehmen.
- ein weiteres halbes Sternchen gibts für den Soundtrack, bestehend aus durchwegs guten Evergreens: Frankie Goes to Hollywood mit "Relax", Wham mit "Wake Me Up Before You Go-Go" und selbst The King of Pop, Michael Jackson kommt mit "Beat It" zu Worte.
- ein ganzes Sternchen erhält Zoolander jedoch dafür, dass er schon nach 89 Minuten zuende war. Viel länger hätt ich Ben Stiller kaum ertragen...
Und das war's auch schon. Mit der Aneinanderreihung billiger Ben-Stiller-Style-Witzchen kann ich leider nicht viel anfangen. Mehr als ein gelegentliches Mundwinkelzucken hat Zoolander bei mir dementsprechend auch nicht bewirkt. Ich finds ja schon auch supertoll, dass Ben Stiller nicht nur spielt, sonder gleich auch Regisseur, Drehbuchschreiber und Produzent des Filmes ist. Doch besser macht es auch nicht. Einzig die vielzähligen Kleinstauftritte machen das Movie einigermassen aushaltbar. Wer erspäht die meisten? Über 50 Bekanntheiten sind zu sehen, von Donald Trump über Natalie Portman bis zu David Bowie... Deshalb: Statt die anderhalb Stunden im Kino zu verbingen: Lets Dance! :)
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2.9 Sterne (81 Bewertungen) | 23 Kommentare




