Swordfish (2001)

Passwort: Swordfish

Swordfish (2001) Passwort: Swordfish

Oder: Ab, zu den Fischen!

Swordfish

3 Bengel für Charlie

Stanley Jobson (Hugh Jackman) ist ein ehemaliger Computerhacker, der aufgrund "Computerstraftaten" verurteilt wurde. Das Urteil: ewiges Computer-Tabu und Fernbleiben von seiner 10jährigen Tochter Holly (Camryn Grimes).

Swordfish

"...ich auf den Zähnen, du auf der Brust"

Doch als die sexy Ginger (Halle Berry) plötzlich bei Stanley auftaucht, um ihm einen verflixt monetärverführerischen Job anzubieten, beginnen sich seine Zukunftsaussichten in zwei potentielle Richtungen zu teilen: 1. Variante: Alles bleibt beim Alten - der teure Gerichtskampf mit seiner Exfrau um Tochter Holly geht erfolglos weiter - sein Leben nimmt einen bünzligen, eintönigen Verlauf... *ohjeh-tragisch* 2. Variante: Er arbeitet als saufixer Computerhacker für Gabriel Shear (John Travolta), um in das elektronische Netz der Regierung einzugreifen - er verdient verdammt viel Geld - er kann die Tochter mit teuren Anwälten zurück"kaufen" - sollte die ganze Aktion jedoch schiefgehen... *no comment*

Trotz der gefährlichen, unvernünftigen Aussichten von Variante 2 nimmt Stanley den Job in Gabriels Team an. Team?!: sexy Ginger, Marco (Vinnie Jones) ein extremharter Scheisskerl und andere kranke Typen - inklusive U.S. Senator Reisman (Sam Shepard), der "irgendwie" da mitdrinsteckt.

Swordfish

Hürdenmarathon für Springböcke

Let the Show begin: Stanley hackt sich in das Regierungssystem, um dem terroristisch aktiven Gabriel beim Diebstahl von Milliarden von US$$ zu helfen. Was dieser mit dem Haufen Kohle anzustellen droht: Verteidigung der United States of America gegen DEN Terrorismus. So hat unser Hackyboy sich nicht nur mit dem einmalig unberechenbar tödlich verdrehten Gabriel auseinanderzusetzen, sondern auch mit Agent Roberts (Don Cheadle), welchem er seine Verurteilung verdankt - und der nichts lieber sehen würde, als Gabriel&Stanley hinter stahlharten Gitterstäben...


DVD-Rating

Der Film fängt gut mit einer Explosion an, die wieder einmal zeigt, dass nach Matrix alle Filme mit Slo-Mo aufwarten müssen. Was einem in dieser Szene visuell und audiomässig um die Augen und Ohren saust verheisst viel Gutes. Doch leider schafft es der Film nicht diese Geschwindigkeit beizubehalten. Schlimmer noch, sogar die Langfassung von Der mit dem Wolf tanzt bietet in seinen vier Stunden mehr Spannung. Im Costner-Film hat man nie das Gefühl gelangweilt zu sein, doch bei Passwort: Swordfish kommt nie richtig Stimmung auf!

Die Hackerszene bedarf keiner Erklärung, ein Wort reicht aus: Schwachsinn! Die Leistung von John Travolta war nie besonders gut und scheint in diesem Film einer seiner Tiefpunkte zu sein. Was hier gespielt wird kann man wahrlich nicht als grossen Hollywood-Film bezeichnen. Der Regisseur sollte bevor er den nächsten Film dreht nochmals seine Schulbücher über das korrekte Regieführen durchlesen und verstehen lernen.

Die DVD-Extras sind nicht schlecht und umfassen ein Making-Of für den Film und ein Making-Of für die Special Effects. Ebenfalls kann man sich alternative Filmenden ansehen und nach Wunsch den Original-Kommentar vorspielen lassen.

3.6 Sterne 5.0 Sterne
3.6 Sterne (120 Bewertungen) | 6 Kommentare

4.54.5
13.05.2002 / nd (Inhalt), moviefan (Rating)


DVD-Infos

DVD erschienen am 02.05.2002

  • Bildformat: 2.35:1 (16:9 Widescreen)
  • Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch, Dänisch, Finnisch, Icelandic, Norwegisch, Schwedisch
  • Extras: Making-Of's; alternative Filmenden; Originalkommentare