The Royal Tenenbaums (2001)
The Royal Tenenbaums (2001)
Oder: Royal und die Tennenbaums
Einst, zu Beginn ihres Spriessen und Gedeihen, war die Familie Tenenbaum der Inbegriff der Genialität. Vater Royal (Gene Hackman) und Mutter Etheline (Anjelica Houston, bitte kommen!) führen eine Musterehe, sind wohlhabend und ihre drei Kinder entwickeln sich zu Genies. Chas (Ben Stiller) immobilisiert erfolgreich, Margot (Gwyneth Paltrow) wird mit dem Pulitzer Preis beehrt und Richie (Luke Wilson) zeigt auf dem Tennisplatz, wer der Herr der Rackets ist.
Eingedeutschte Twantzyg Yahrs später ist der Glanz der Tenenbaums abgebröckelt. Die Eltern leben getrennt, die Nachkommen schieben 'zig Neurosen und warten vergebens auf den *früheren* Erfolg.
Als Papa Royal schliesslich an Geldmangel zu leiden beginnt beschliesst er, "seine" Familie mit einem fiesen Trick zu verscheissern und so zu Liquitität zu kommen. Wären da nur nicht die Heiratspläne von Ethel und jener Hotelpage, der ihm näher steht als seine Kinder.
Kinofilm-Rating
Schräg, einfach schräg, die Story, Schauplätze, Kostüme, Charaktere... Wes Anderson hat "wiedermal" alles gegeben. Meine ehemaligen LehrerInnen hätten Freude, die Typisierungen bis ins kleinste Detail auseinanderzubeineln.
Zynismus, Sarkasmus und Skurrilität stehen im Vordergrund, wobei die wirklich hochkarätigen Starschauspieler fähig und überzeugend dahinter ihre Rollen spielen. Eine irrwitzig psychoverrückt abstruse, vollkommen anormale Idee. Mal 'was Andersons...
... mal etwas zum ausspannen, entspannen, Fragezeichen entstehen lassen, sich an die Stirne tippen. Und wieder das Gefühl erleben dürfen, dass ein hoher I.Q. nicht immer sehr förderlich ist. Lieber normal geboren, als intelligent auf die Welt geknorzt. Zu empfehlen! (Sollte mir zu diesem Film noch das eine oder andere Fünkchen an Rating-Idee in den Sinn kommen, lasse ich es die OutNow-Leser gerne wissen!)
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3.9 Sterne (77 Bewertungen) | 8 Kommentare



